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This is the end

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Aus, Schluss, vorbei!
Nun ist es schon über ein Jahr her seit dem letzten Beitrag.
Mein Interesse für Cocktails hat in den letzten Jahren stetig abgenommen, ich mixe privat praktisch nichts mehr, obwohl die Bar (noch) gut bestückt ist, ich besuche nur noch selten Cocktailbars und mein Abo der Mixology habe ich auch schon längst gekündigt nachdem ich die letzten paar Ausgaben ungeöffnet verstaute.
Ausserdem finde ich das Schreiben über Cocktails langsam langweilig, dass meiste wurde gesagt und einfach Cocktailrezepte rauszuhauen, ist langweilig.
Bier und Weine finde ich im Moment weitaus interessanter und vor allem gemütlicher. Keine grosse Vorbereitung, keine Zutaten einkaufen, weniger Alkohol.

Swisscocktailblog schliesst deshalb seine Pforten für immer. Vielleicht entsteht an dieser Stelle einmal etwas neues, vielleicht aber auch nicht.
Bis auf weiteres bleiben die alte Domain sowie die Beiträge natürlich bestehen.

Cheers

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Barfood – Safranhummus

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Ich muss zugeben, ich hatte zwar früher schon von Hummus gehört, aber so genau wusste ich nicht was es ist.
Bis ich vor einiger Zeit einem Essen mit Spezialitäten aus Nahost eingeladen wurde. Da durfte Hummus natürlich nicht fehlen und ich war begeistert.
Als ich dann die Goldene Bar in München besuchte, was ich ab sofort als Pflichtadresse bei einem Besuch von München deklariere, und zu meinen Cocktails eine Portion Hummus genoss, wusste ich: Das wirst du ab sofort auch selber herstellen.

Und weil man ein Standart-Hummus-Rezept überall im Internet findet, präsentiere ich euch eine etwas speziellere Version.
Das Rezept stammt von Tanja Grandits aus ihrem empfehlenswerten Buch “Gewürze”.

Safran-Hummus (4 Personen)

Hummus

Links Safran-Hummus, rechts Estragon-Hummus

  • 2 Msp. Safranpulver
  • 4 EL Wasser
  • 3 EL gemörserter Sesam
  • 2oog Kicherbsen (gekocht)
  • 5 EL Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1-2 Prisen Chilipulver
  • 1 Prise Koriander

 

 

 

Tanja Grandits Rezept ist nicht ganz identisch. Ich habe den Safrananteil erhöht und Zitronensaft reduziert, da es mir zu zitruslastig war. Ausserdem darf man den Chilianteil ebenfalls leicht erhöhen.
Ich empfehle euch, auch wenn es aufwändiger ist, ungekochte Biokichererbsen zu kaufen. Diese über Nacht in Wasser einlegen und am nächsten Tag in frischem (!) Wasser ca. 1.5h kochen (die Zeitangaben varieren, bei mir dauerte es bis jetzt immer solange.
Diese Kichererbsen schmecken meiner Meinung nach intensiver und besser als Vorgekochte.

Die Zubereitung ist simpel, einfach das Wasser und den Safran mixen und aufwärmen, danach alle Zutaten mit einem Stabmixer oder noch besser einer diesen Küchenmaschinen klein mixen. Fertig! So einfach geht das.

Servieren tut man den Hummus mit Brot.

Estragon-Hummus

Einfach noch 2EL Estragon hinzufügen und mixen. Der Estragon gibt dem Hummus einen schönen, frischen und intensiven Geschmack. Deshalb vorsichtig dosieren.

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Das Barzimmer – Teil 4

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Mittlerweile ist die Bar fertiggestellt und bereits erfolgreich eingeweiht.
Der letzte Bericht liegt nun schon einige Zeit zurück und der letzte Status war, dass die Wände gemalt und die Sitzbank in ihren Grundzügen ferttigestellt war. Eigentlich dachte ich ja, dass damit der grösste Teil des Projekts abgeschlossen sei, was allerdings nicht ganz den Tatsachen entsprach.

Die Befürchtung mit den Farben bestätigte sich leider. Auch nach mehreren Tagen reagierte sie sehr empfindlich auf Nässe beziehungsweise Feuchte. Was bei der Wand hinter der Bar kein Problem darstellte, könnte bei der Wand an welcher die Sitzbank steht zu sehr unschönen Nebeneffekten führen, wenn man sich mit einem weissen Shirt dagegen lehnt.
Dumm gelaufen, nicht nur, dass ich das “Abklebe und Mal Spielchen” ein drittes Mal durchführen durfte, nein, ich muss natürlich auch ein weiteres Mal Farbe kaufen. Auf OBI-Farbe hatte ich nun definitiv keine Lust mehr. Netterweise wurde mir eine Firma empfohlen, welche auch eine Zweigstelle in Winterthur betreibt. Diese Farbe war mit 39 CHF pro 2L ca. doppelt so teuer wie die Farbe von OBI.
Der Aufpreis lohnt sich allerdings, wie ich nach dem Malen feststellen durfte. Also: Lieber teure und gute Farbe kaufen, eigentlich wie bei Spirituosen.

Sitzbank

Sitzbank

Der Bartresen

Als nächstes war mein zum Bartresen umfunktioniertes Sideboard an der Reihe. Der helle Holzton passte nicht wirklich zu meiner Vision. Eine Folie drüberkleben oder das Ganze neu lackieren wollte ich allerdings auch nicht.
Was tun also?
Zur Erinnerung, ich wollte eine gemütliche, Wohlfühloase mit einem leicht alternativen, verruchten Touch. Was liegt also näher als die Front und die Seitenwände mit Bildern von Rockbands zu “tapezieren”?
Also google angeworfen Bilder gesucht und ausgedruckt, was übrigens mit einem Laserdrucker etwas mühsam ist, da diese nicht randlos drucken können.
Ich find das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Front der Bar

Front der Bar – mit verschiedenen Rockbands

Die Sitzbank

Die Sitzbank wollte ich ja eigentlich selber beziehen. Nach einiger Recherche fand ich auch einen Laden, welcher den geeigneten Stoff verkauft und das sogar in Winterthur. Nach Schilderung meiner Wünsche zeigte mir der Inhaber verschiedene Stoffmuster. Mein Idee war ein orange/gelber Farbton. Bereits nach 5 Minuten fand ich die perfekte Farbe. Die grosse Ernüchterung kam dann aber als mir der Preis genannt wurde. Ich wusste, dass Möbelstoffe sehr teuer sind, aber, dass sie pro Laufmeter gleich 180 CHF kosten, damit hatte ich nicht gerechnet. Naja, dafür war es eine super Qualität, Teflonbeschichtung und was weiss ich. Kostenpunkt: 430 CHF.
Nach kurzem inneren Kampf entschied ich mich den Stoff zu kaufen und das es nun auch nicht mehr drauf ankommt, das Möbel gleich zu beziehen lassen, was “nur” 200 CHF kostete und sogar relativ zeitnah erledigt werden konnte.
Der Laden heisst Thalmann Wohnhandwerk und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen, super freundlicher Service, nach Absprache konnte ich die Sitzbank auch Samstags holen, gute Qualität und schnell
Nun war der grösste Teil wirklich abgeschlossen.
Was nun noch fehlte, waren ein paar Regale, Deko sowie ein Loungetisch.

Der Couchtisch und der Rest

Auf die Regale gehe ich nicht weiter ein: Löcher bohren (meistens einige zuviel, da ich so unheimlich begabt bin) und Regale aufhängen. Die Regale besass ich schon, somit fielen da keine Kosten an.

Nach ausgedehnten Streifzügen durch verschiedene Möbelhäuser kam ich zum Schluss, dass ich auch den Couchtisch selber herstellen wollte. Und zwar aus alten Weinkisten aus Holz. Glücklicherweise hatte mein Vorgesetzter genau vier solche Weinkisten, die perfekt passten, bis auf die Farbe (das normale Fichtenholz[?] eben). Aber sowas ist natürlich für Heimwerkerprofis kein Hindernis. Fix mahagonifarbener Holzlack gekauft, der nicht ganz deckend ist und die Kisten in zwei Durchgängen bemalt.
Vorsicht beim Abdecken der Arbeitsfläche. Zeitungen etc. kleben sehr gerne am Lack.
Zum Schluss habe ich die vier Kisten ganz einfach neben- und aufeinander gestellt. Fertig ist ein einfacher, aber stimmungsvoller Tisch.

Tisch aus Weinkisten

Tisch aus Weinkisten

Die Deko, insbesondere die Kissen für die Sitzbank stellten sich dann doch noch als kleine Herausforderung heraus. Bis ich die passenden gefunden hatte…

Hier noch einige Impressionen:

Impressionen

Das Licht kommt von einer kleinen LED-Lampe, bei welcher man die Farbe wechseln kann. Das Deckenlicht war einfach zu hell für das Barzimmer. Für die Bilder wählte ich ein relativ helles Gelb. Bei der Einweihung und allgemein bei Gästen find ich ein etwas dunkleres Orange sehr passend, vor allem in Verbindung mit den Kerzen.

Blick vom Eingang

Blick vom Eingang und ein “silly Walk”

Blick an die Bar

Blick an die Bar

Lecker Whisky

Lecker Whisky

Sitzbank vor dem Tisch

Der wunderbare Tisch und die wunderbare Sitzbank ;)

P1050363

Zu guter Letzt noch ein kleines Video, damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie die gesamte Bar aussieht

Fazit

So das wars mit dem Barzimmer!

Das Projekt “Barzimmer” war aufwändiger, insbesondere zeitmässig, als ich gedacht hatte. Ein Teil lag sicher daran, dass ich relativ unflexibel bin, wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe. Wenn die Kissen nicht genau die Farbe hatten, die ich mir vorgestellt hatte, dann suchte ich lieber noch 2h länger bis ich die passenden fand, auch wenn die Farbaweichung nur minimal war.
Auch der finanzielle Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Ich konnte zwar einige Möbel (alle Regale und den Tresen) aus meinem Haushalt verwenden, aber die selbstgemachte Sitzbank alleine verschlang ingesamt etwa 1000 CHF. Dafür kriegt man im Detailhandel bereits grosse Sofas.
Auch die kleinen Dinge, wie die LED-Lampe mit wechselnder Farbe (sehr geil) auf dem schwarzen Regal etc. kosten Geld.
Bereuen tue ich es trotzdem nicht, denn das Ergebnis gefällt mir verdammt gut und es macht Spass auch einfach nur kurz durch den Raum zu gehen (also die 2, 3 Schritte ;) ) und sich umzusehen.
Besonders gefreut hat mich die Reaktion der ersten Person, welche das fertige Zimmer sah: “Sieht unheimlich gemütlich aus, irgendwie mit Stil und doch etwas abgefuckt in einem positiven Sinne”.

Was soll ich noch sagen, genau das war meine Vision!

Ich würde das Projekt sofort wieder angehen und ich kann es jedem, der einen Raum hat, den er umfunktionieren will (wer braucht schon ein Büro), empfehlen. Nicht einmal weil es eine Bar ist, dieses spielt eigentlich nur zweite Geige, sondern weil man eine richtige tolle Wohlfühloase, chillout-Lounge, was auch immer, besitzt.

Danke an alle, die mitgeholfen haben dieses Projekt zu verwirklichen. Ohne euch gäbe es das Barzimmer nicht!

Jetzt brauche ich nur noch einen Namen für die Bar ;)
Ausserdem möchte ich die Heizung und das Fenster durch weisse, leicht durchsichtige Vorhänge o.ä. verdecken.

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Das Barzimmer – Teil 3

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Erstmals bin ich nun überzeugt, dass Maler masochistisch veranlagt sind. Da klebt man zuerst stundenweise Wände mit Zeitung ab, verbraucht meterweise Klebeband nur damit man nachher 15min malen kann. Wenn man dann so begabt ist wie ich, werden natürlich nach dem Malen trotzdem Farbkleckser an den falschen Stellen sein.

Wie auch immer, nachdem ich nun zwei Seiten rot gestrichen hatte, waren nun die restlichen beiden Wände dran. Ich habe mich für die Farbe “Papaya” entschieden, reines Weiss wäre ein zu grosser Kontrast zum Ziegelrot gewesen. Zumindest ist dies der Name, welche OBI ihr gegeben hat. Die Farbe entspricht Weiss mit einem leichten gelb/orange Stich.
Dasselbe Spiel mit Abkleben und Malen also nochmals von vorne beginnen.

Nach dem Malen musste ich noch einige Stellen mit einem kleinen Pinsel korrigieren und ausbessern. Kleiner Tipp deshalb: richtiges Abkleben ist Gold wert!
Als viel grösseres Problem erwies sich aber die rote Farbe. Im Moment sieht man jeden kleinen Strich, zum Beispiel wenn man mit dem Handrücken über die Wand fährt. Auserdem scheint es, als würde die Wand leicht abfärben, sobald man mit einem feuchten Lappen drüber fährt. Das dürfte nicht sein. Hier muss ich OBI kontaktieren.

Der zweite grosse Schritt nach dem Malen war die geeignete Sitzfläche. Schnell war klar, dass ich kaum ein passendes Möbel von der Stange finde. Deshalb entschied ich mich, eine gepolsterte Sitzbank selbst herzustellen.
Dazu benötigte ich

  • Holz
  • Schaumstoff
  • Möbelstoff
  • Vlies
  • Schrauben
Material für die Sitzbank

Material für die Sitzbank

Die Masse der Bank sind 165x70x43 (LxTxH). Als Holz verwendete ich Massivholz aus Fichte, welches man sich ebenfalls bei OBI zuschneiden lassen kann. Die Sitzbank besteht aus vier Seitenwänden, einer Querstrebe zur Stabilität sowie der Sitzfläche. Damit das Ganze nicht so hart wird, werde ich die Bank mit Schaumstoff verkleiden. An den Seitenwände kommen 2cm dicke Schaumstoffplatten hin und als Sitzfläche eine 10cm dicke. Seid gewarnt: Schaumstoff in dieser Dicke ist sehr teuer. Ich habe für alle Teile ca. 200 CHF bezahlt (ich habe drei verschiedene Offerte eingeholt, die waren mehr oder weniger alle gleich teuer). Die dicke Platte machte mit 160 CHF den grössten Teil des Betrags aus. Gekauft habe ich die Platten in einem Laden in Zürich. Ich kann den Laden nur empfehlen, schnell und sehr freundlich.
Um die Platten zusammen zu schrauben, solltet ihr Selbstbohrschrauben verwenden und die Löcher jeweils vorbohren, da das Holz ansonsten splittern könnte.
Da es normalerweise Verletzte gibt, wenn ich Werkzeuge in die Hand nehme, meistens ich selbst, habe ich mir handwerklich begabte Hilfe aus der Verwandtschaft geholt. Danke dafür!
Der Zusammenbau war schnell erledigt und im nächsten Schritt muss ich die Sitzbank mit einem geeigneten Stoff beziehen.

Die Sitzbank mit der Polsterung, welche noch angeklebt werden muss

Die Sitzbank mit der Polsterung, welche noch angeklebt werden muss

Den Termin Ende Januar war, das sehe ich nun, definitiv zu ambitioniert. Die schwersten und aufwändigsten Arbeiten sind nun zwar erledigt, aber ich kann nicht jeden Tag am Projekt arbeiten. Diese Woche konnte ich beispielsweise nur Samstag am Zimmer arbeiten.
Ich denke, dass ich es Ende Februar schaffen, einen Stress möchte ich mir hier nicht machen, es geht schliesslich primär um Spass.

Zusammenfassung Tag 3

Kosten: knapp 400 CHF (39 für Farbe, 106 für Holz, 200 für Schaumstoff, ca. 40 für Mietauto, sowie für kleinere Dinge)
Zeitaufwand: ca. 10h (inklusive Anfahrtswege etc.)

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Das Barzimmer – Teil 2

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Weiter geht es mit dem zweiten Teil der Serie.
Nachdem nun die grundsätzlichen Daten und Ideen zum Barzimmer feststanden, wurde es Zeit, dem Zimmer etwas Farbe zu verleihen.

Nach ein wenig Recherche und Inspirationssuche im grossen, weiten Web, entschied ich mich für eine Art Ziegelrot. Offensichtlich die Trendfarbe schlechthin, hab ich mir sagen lassen. Egal.
Der RAL-Code der gewählten Farbe lautet 3011, braunrot. Ich würde euch empfehlen die gewünschte Farbe bei Tageslicht auf dem PC anzuschauen. Dabei eine möglichst grosse Fläche nutzen, die Farben wirken ganz anderes, wenn man sie sich nur auf einem Thumbnail ansieht Eine gute Website hierfür ist titanfenster.de. OBI und ich nehme an auch andere Baumärkte können die gewünschten Farben mischen. Einfach den RAL Code nennen und die Grösse der zu bemalenden Fläche nennen. Wichtig dabei ist, die Fläche zu verdoppeln, da zwei Anstriche nötig sind.

Also fix zu OBI, Farbe und die restlichen Utensilien gekauft. Zuhause schnell alle Löcher in der Wand ausgebessert, die Sockelleisten abmontiert (geht einfacher zu malen) und den Raum mit Zeitung ausgekleidet.
Ich würde unbedingt einen Probeanstrich an einer Stelle empfehlen. Am besten macht ihr das nicht so wie ich und schmiert die Farbe mitten auf die Wand, sondern wählt eine Ecke…

Ursprünglich hatte ich geplant drei Wände rot zu streichen, aber bereits nach einer gemalten Wand und dem Input anderer Leute, wurde schnell klar. Drei rote Wände plus kleiner Raum: Schlechte Idee, die Farbe würde den Raum erdrücken. Also nur zwei Wände rot. Die anderen beiden bleiben voraussichtlich weiss bzw. weissähnlich. Streichen muss ich sie sowieso, da der letzte Anstrich bereits acht Jahre her ist und man dies der Wand auch ansieht.

rote Wand

Die Schattierung links ist mein merkwürdiger Probeanstrich.
Deshalb ist wohl ein dritter Anstrich nötig…

Die Wand hinter dem Backboard

Die Wand hinter dem Backboard

 

Zusammenfassung Tag 2

Dies & Das fürs Malen

Dies & Das fürs Malen

Kosten: ca. 50 CHF (Farbe à 39 CHF, Spachtelmasse für die Löcher, Malutensilien)
Zeitaufwand: ca. 4h (malen war wohl der kleinste Aufwand, aber das nervige Abkleben…)

Nächste Schritte sind die beiden anderen Wände malen sowie Sitzgelegenheiten auswählen.

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Das Barzimmer – Teil 1

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Ich hatte die Idee eines Barzimmers schon lange mit mir rumgetragen, doch entweder hatte ich dazu keinen Platz oder mir fehlte die Musse.
Seit mein PC den Geist aufgegeben hatte, benutzte ich mein Büro nur noch selten und es entwickelte sich langsam zur Rumpelkammer, in der einfach alles deponiert wurde, das ich nicht mehr sehen wollte. Platz war nun also da, allerdings hatte ich bis vor kurzem noch nicht die Musse für das Projekt. Bis zu Weihnachten: Aus unerfindlichen Gründen meldete sich die Idee zurück. Keine Ahnung was der konkrete Auslöser war, aber da war sie und ich hatte Zeit und Lust das Projekt anzugehen.

Backboard und Arbeitsfläche in Form eines Sideboards mit Glasobefläche waren bereits vorhanden und werden bis auf weiters auch Teil der Bar bleiben (je nach dem ob sie farblich passen). Das Sideboard hat glücklicherweise gerade die richtige Höhe von ca. 90cm. Die pefekte Arbeitshöhe wäre Ellbogen minus 15cm. Ein Tresen hätte eine Höhe von ca. 115cm. Der Platz reicht allerdings nicht für Tresen und Arbeitsfläche und da Arbeitsfläche ein bisschen wichtiger ist…

Konzept

Ich überlegte mir also wie Bar ungefähr aussehen und vor allem was für eine Atmosphäre sie ausstrahlen soll. Modern, alternativ, klassisch?

Mir war schnell klar: Primär sehr gemütlich, eine kleine Wohlfühloase mit einem Touch Rock/Alternativ. Ein Ort, an welchem man verweilen will und sich geborgen fühlt. Für mich bedeutet dies warme Farbtöne, wenig Metal und Glas, gemütliche Sitzmöglichkeiten. Aus diesem Grund und aufgrund des beschränkten Platzes von ca. 11.6m2 verzichte ich auf Barhocker und setze auf Sofas mit Kissen und gemütliche Sessel.

leeres Barzimmer

Arbeitsfläche und Backboard

Zusammenfassung von Tag 1

Kosten: 0 CHF
Zeitaufwand (aufräumen und umräumen): ca 6h

Ich werde in unregelmässigen Abständen von meinem Fortschritt berichten. Ziel ist die Bar ca. Ende Januar fertigzustellen.

 

 

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  • Published: Dez 20th, 2012
  • Category: Sonstiges
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Weihnachtstipps

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Weihnachten steht vor der Tür. Für alle, die noch kein passendes Geschenk gefunden haben, noch zwei Hinweise:

Kürzlich erschien ein interessanter Artikel im Tages-Anzeiger. Empfohlen wird das Buch „Das kulinarische Erbe der Schweiz“ aus dem Schweizer Echtzeit Verlag, das sich etwa mit dem Kafi-Schnapps, den Willisauerringli, dem Rivella oder dem Tirggel und deren Entstehungsgeschichte befasst. Ein schönes Weihnachtsgeschenk, wie ich finde.

Auffällig, dass in jüngster Zeit die Entwicklungsgeschichten und kulinarische Eigenheiten von speziellen Gebieten besonders Beachtung finden. So befasst sich auch der grosse Jürgen Dollase in seinem letzten Eintrag mit dem Buch „Das kulinarische Erbe der Alpen“ und findet dafür sehr löbliche Worte.

Noch ein Wort zu Glühwein:

Für einen schönen Glühwein wählen wir zuerst das Grundprodukt aus, vorzugsweise handelt es sich dabei um einen fruchtigen Rotwein. Ohne guten Wein, kein guter Glühwein.

Dieser Wein infusionieren wir mit diversen Gewürzen, hauptsächlich mit Zimt und –in kleinen Mengen- Nelken. Ich gebe gerne auch noch etwas Sternanis, Honig, Kardamom, Piment und das Aussere von Orangenschalen und/oder Zitronenschalen oder andere Schalen von Zitrusfrüchten dazu.

Der Glühwein soll bei mittelhoher Hitze ziehen, da sonst Aromen zerstört werden. Etwa 80° C reichen dafür völlig aus. Wie stark die Aromen auf den Gaumen wirken, hat auch mit der Ziehzeit der Gewürze zu tun. Ich mag es etwas intensiver und lasse den Wein gerne etwa eine Stunde lang ziehen, aber auch eine halbe Stunde reichen aus. Für das “gewisse Etwas” sorgt ein grosszügiger Schluck jamaicanischer Rum, bspw. Appleton 8 ans. So lässt’s sich gut auf den morgigen Weltuntergang anstossen!

1 Flasche Wein
3 Stangen Zimt
3 Ganze Sternanis
3-4 zerstossenes Kardamom
1-2 Gewürznelken
Die Schale einer Orange, ohne das Weisse
Etwas Piment
Honig nach Belieben
Rum nach Belieben

Alles langsam (!) auf etwa 80°C erhitzen und eine Stunde ziehen lassen. Abseihen. Den Glühwein in passende Trinkgefässe füllen, je mit einer Zimststange servieren.

Paul Imhof, Das kulinarische Erbe der Schweiz (Band 1), Schweizer Echtzeitverlag, Basel 2012, 208 S., Fr. 29
Dominik Flammer/Sylvan Müller: Das kulinarische Erbe der Alpen. AT Verlag, Aarau 2012. 368 S., Fr. 98

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  • Published: Nov 2nd, 2012
  • Category: Sonstiges
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Herbstwahl

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Die Herbststürme peitschen kalt und windig und verstossen uns von gewohnten Orten, die wir dann nur allzu gerne gegen einen warmen Platz an der Bar zu tauschen. Da angekommen, wollen wir eine Stunde lang oder zwei den Alltag vergessen. Nur-wie steigen wir ein?

Die erste Frage, wenn wir in unserer Bar angekommen sind, stellen wir uns selbst. Nach was sehne ich mich? Was fühle ich in diesem Moment? Anhand dieser Antwort ist erst einmal die Richtung klar, in die wir trinken wollen. Ein Drink soll unsere Emotionen bewegen und uns da abholen, wo wir gerade sind, um uns in eine neue Sphäre hinauf zu tragen. Er soll Erlebnis sein und uns bewegen. Weg vom oberflächlichen Trinken-hin zum bewussten Geniessen. Das ist der eigentliche Schlüssel in das Himmelreich der Drinks. Zum Raum wird dann die Zeit.

Die zweite Frage drängt uns nach aussen: Passt der Drink in das Ambiente? Wird er den äusseren Umständen gerecht? Frozen Daiquiri im Winter, Hot Buttered Rumim August? Konvention oder Individualismus? Meditation oder Unterhaltung?

Ein guter Bartender erspürt unsere Stimmung in dem Augenblick, wo wir zur Tür hereinkommen. Die Frage, was wir trinken wollen, erübrigt sich somit. Das ist aber nur dann möglich, wenn uns der Maestro kennt und um unsere Vorlieben weiss. Allein schon aus diesem Grund lohnt sich der regelmässige Besuch einer guten Bar: Jeder sollte auf seine Weise den eigenen Bartender haben.

Kennen wir uns noch nicht gut genug, so müssen wir in uns nach der Antwort forschen. Das geht nur so, dass wir uns über unsere Stimmung gewahr werden. Etwa so:

Stellen wir uns vor, wir hätten eine anstrengende Arbeitswochen hinter uns. Wir sind erschöpft, geistig zu keiner Anstrengung mehr fähig. Nur noch weg von alledem, einen Punkt hinter diese Woche setzten. Wir kämpfen uns schon eine unendliche Zeit durch den Regen hindurch, der sich uns schräg entgegenschlägt. Harsch kratzt der Wind an unserem Gesicht und unsere Hände umkrallen den Griff unseres Schirms, der uns in diesen Momenten als einziger Trost erscheint. Dunkelt ist es bereits, fast schwarz. Drohend fegen die schwarzen Wolken über uns hinweg und nur schemenhaft nehmen wir die Schritte der dunklen Umrisse um uns herum wahr. Lichter brechen sich am nassen Boden und erscheinen uns fremd und einsam. Bevor wir ankommen, fällt unser Blick auf das gegenüberliegende Haus, beleuchtet, mit offenen Fenstern. Eine Gardine bäumt sich gegen den Wind auf, um sofort verloren zurückzusinken. Nur kurz bemerken wir das gespenstische Treiben, denn wir sich endlich angekommen. Leicht hadernd drücken wir uns an die Türe, die sich unter unserem Druck weit öffnet. Es scheint, als würden wir einen Raum beschreiten, weit weg von allem Stürmischen.

Die Gläubigen lassen ihre Schuhe vor der Moschee, wir trennen uns von unseren Mänteln und Schirmen. In der Ecke erhaschen wir einen leisen Platz, das gedämpfte Licht umhüllt uns in einer beinah weihevollen Stimmung, leise Klänge und das Geräusch des Shakers beruhigen. Wir riechen das Leder, auf dem wir sitzen.

Wir sind angekommen…

Edward Hopper: Night Windows (1928) 

 

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Champagner

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In der Bar braucht man immer wieder mal Champagner. Nicht nur für Cocktails, sondern auch für einen galanten Einstieg in den Abend.

Die Vielfalt ist so gross, wie die Preise hoch sind. Den Überblick zu behalten, verursacht oft Schwierigkeiten. Denner führt einen schönen Champagner mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Es handelt sich hierbei um den „Colligny Brut“.

Ein spritziger Wein voller Geist, so lässt sich ein Abend beginnen! Mittlere Perlage, angenehme Säure und Erinnerungen an exotische Früchte, alles in allem ein schöner Allrounder, der überdies bereits mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde. Für rund zwanzig Franken, da kann man nichts sagen..

Glücklich, wer noch eine Flasche des Grand Cru mit der schwarzen Etikette kriegt, Denner führte diesen offenbar nur eine kurze Zeit im letzten Spätjahr.

 

 

 

 

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Mixology Bar Awards 2013: Nominierte der Long List in der Kategorie “Spirituose des Jahres”

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Das Jahr 2012 schreitet bereits dem letzten Drittel entgegen und wie die Jahre davor, findet Anfangs Oktober “Bartender’s Christmas“, der Bar Convent Berlin sowie die Mixology Bar Awards, statt und zwar zum sechsten Mal. Die aktuelle Ausgabe der Awards wartet heuer allerdings mit einigen Neuerungen auf. So findet die Verleihung neuerdings am Montag, 8. Oktober, und somit vor dem Bar Convent, welcher die Tore am Dienstag sowie am Mittwoch öffnet, statt.
Eine verständliche Änderung. Sowohl Besucher als auch Mitarbeiter werden sicherlich noch einiges fitter sein.
Ebenso neu ist auch der Veranstaltungsort. Dieser wurde ins Ritz Carlton verlegt und findet nun im festlichen Rahmen als Seated Dinner statt. Mit diesen Massnahmen will man den Awards, gemäss eigener Aussage, mehr Professionalität verleihen.

Ritz Carlton, Seated Dinner?
Dass dies nicht kostenlos sein wird, dürfte Jedem klar sein. 98 Euros sind zu berappen. In diesem Preis inkludiert sind neben dem eigentlich Dinner, ebenfalls Cocktails an den Sponsorenbars, Tischwein, sowie ein Exemplar des Mixology Bar Guides.

Ob diese Veränderungen zu einem noch besseren Ruf und mehr Seriosität oder einem Verlust von Charme und “Gewinn” an Spiessigkeit führt, das lässt sich wohl erst am 8. Oktober sagen. Wahrscheinlich dann mit 11 Meinungen von 10 Leuten.

Wer sich dieses Dinner nicht leisten kann oder will oder schlicht eine Hemd und Krawatten Allergie hat, der kann die Verleihung der Awards in der sogenannten “Awards Embassy”, welche sich in der Amano Bar befindet, über einen Web-Stream verfolgen. Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam mit Mixology, Magazin für Barkultur und verschiedenen Bar- und Cocktailblogs präsentiert Swiss Cocktail Blog die Nominierten der Long List in der Kategorie „Spirituose des Jahres 2013“. 

Kriterien Spirtuose des Jahres

Die Spirituose des Jahres darf seit maximal 18 Monaten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz auf dem Markt sein. Stichtag: 1.1.2011. Das Produkt muss mindestens 15% Vol. Alkohol enthalten und in einem der drei Länder käuflich zu erwerben sein. Maßgeblich für die Bewertung ist der Inhalt bzw. das Produkt selbst – Marketing- und Promotion-Aktionen sind für die Nominierung irrelevant.

Die Nominierten 

Die Nominierten aller Kategorien finden Sie zusammengefasst auf Mixology Online

Swiss Cocktail Blog wünscht auf jeden Fall allen Besuchern viel Spass und den Nominierten der Awards viel Erfolg!

 

 

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