Eigentlich handelt es sich bei diesem Cocktail um eine Variante des Parisian Cocktail (oder Parisian Martini bei Difford). Der Parisian Cocktail wurde in den 20er Jahren erschaffen, um Crème de Cassis bekannter zu machen.
Diese ursprüngliche Version verlangt zu gleichen Teilen nach Gin, trockenem Wermut und Crème de Cassis. Der Rubi Cass, so gefunden auf einer Flasche von Simon Ainée Creme de Cassis besteht zwar aus denselben Zutaten, besitzt aber eine grösseren Anteil trockenen Wermuts, was mir persönlich besser schmeckt als die Formel 1/1/1.
Rubi Cass
- 3cl Noilly Prat Dry
- 1cl Crème de Cassis
- 1cl Gin
Rubi Cass (das ist kein Longdrinkglas)
Auf Eis schütteln und in ein geeignetes Glas (Parisian Cocktail nutzt ein Cocktailglas) abseihen.
Die Mengen kann man natürlich anpassen (bzw. erhöhen), wichtig ist ja das Verhältnis. Ich mag allerdings einerseits diese kleinen Gläser (oben im Bild) und andererseits serviere ich den Rubi Cass gerne als Aperitif und da nicht alle Leute einen Cocktail vom Kaliber eines Negroni trinken wollen/können, passt das wunderbar.
Meistens benutze ich Tanqueray als Gin für diesen Cocktail. Wer es eher etwas milder mag, kann z.b. auch Whitley Neill verwenden, was auch zu einem runden, schönen Ergebnis führt.
Auch sehr schön funktioniert Bols Genever mit seiner kräften, malzigen Note.
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