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Bar Beverage Magazin

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Vor kurzem bin über das Bar Beverage Magazin gestolpert, welches von denselben Leuten herausgegeben wird, welche auch Bar News, eine Schweizer Bar-Zeitschrift, veröffentlichen.

Doch was ich das Bar Beverage Magazin eigentlich?

Bei diesem Magazin handelt es sich um eine jährliche erscheinende, A4 grosse Hochglanzbroschüre, welche die Produkte aller grosser Importeure der Schweiz auflistet. Gerade für Anfänger ein gutes Nachschlagewerk, um sich mal einen groben Überblich über das Angebot in der Schweiz zu verschaffen.

Allerdings mit einem Wermutstropfen: Wie erwähnt, werden die Produkte der grossen Importeure gelistet, was mich unter anderem vermuten lasst, das hier Geld fliessen (muss), damit Produkte bzw. Anbieter ins Heft aufgenommen werden. Desweitern fehlen, vielleicht deswegen, zum Beispiel Glen Fahrn, welche der offizielle Importeuer von The Bitter Truth Produkten in der  Schweiz ist. Sehr schade, da gerade diese Produkte sehr interessant und in meinen Augen auch wichtig sind (somit findet sich nur Angostura als Cocktailbitter)
Weiters fehlen auch Produkte, welche keinen offiziellen Importeur haben, wie St. Germain oder Secret Treasures Old Tom Gin. Wer also auf der Suche nach etwas spezielleren Produkten ist, der kommt nicht darum rum, sich entweder durch Google-Ergebnisse zu wühlen oder diesen Blog zu lesen ;)

So bleibt ein für den Anfänger interessantes Heft, welches zwar vor allem übliche Verdächtige listet, aber dennoch einen Blick wert ist.
Wer interessiert ist, kann das Heft auch als Privatperson gratis bestellen.

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Maraschino Kirschen selbstgemacht

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Folgenden Link möchte ich euch nicht vorenthalten:

Senor Maguey vom C&D Forum hat einen wunderbaren Bericht über selbstgemachte Maraschino Kirschen geschrieben.
Lesen wird dringend empfohlen! :-)

Ich werde auf jeden Fall ein oder zwei Gläser ansetzen. Allerdings ist Eile geboten, wer jetzt noch Maraschino Kirschen selber machen wlll sollte das so schnell wie möglich tun, denn im Juli werden die Kirschen normalerweise geerntet.

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Galliano Balsamico

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Das erste Mal habe ich beim C&D Forumstreffen 2009 vom Galliano Balsamico gehört als der Galliano Authentico vorgestellt wurde.
Als ich vor einigen Wochen dann Helsinki besuchte, fiel mir die dunkle Flasche im Galliano-Design sofort auf und ich musste sie einfach kaufen. Gekostet hat der Spass ca. 35 CHF.

Galliano Balsamico

Pur

Wie jede neue Spirituose verkostete ich den Galliano Balsamico zuerst einmal pur.

Der Geruch erinnert natürlich an Balsamico. Allerdings mit einer doch vorhandenen Süsse, wie ich sie beim Balsamico nicht kenne. Zusammen ergab das für meine Nase eine unschöne Mischung als Essig und Lösungsmittel. Erster Gedanke: Scheusslich!

Beim ersten Schluck dann die Überraschung: Viel süsser als man es dem Geruch nach vermuten würde. Der Balsamico ist ebenfalls dezenter als noch in der Nase. Sowie ich die Galliano-Homepage verstehe, basiert der Galliano Balsamico aus einer Vermählung von normalen Galliano und Balsamicoessig. Das merkt man, ich meine neben leichten Vanilletönen auch eine kräuterige Note auszumachen. Der Balsamico Anteil lässt sich nicht verleugnen und so ist das Produkt relativ sauer und in meinen Augen nur beschränkt für den puren Genuss geeignet (für meinen zumindest nicht)

Viel interessanter ist natürlich die Frage: Wie macht sich der Galliano Balsamico in Cocktails?

Als erstes dachte ich daran, einen Strawberry Daiquiri mit Galliano Balsamico anstatt Crema di Balsamico zu machen. Interessanterweise ist das Ergebnis mit Galliano saurer als mit Crema di Balsamico. Aber dies nur am Rande.

Die Homepage von Galliano listet einige Cocktails, welche explizit für den Galliano Balsamico kreeirt wurden.

Balsamic Manhatten

Als erstes mixte ich den Balsamic Manhatten

1.5cl Galliano Balsamico
3cl Rye Whisky (Wild Turkey)
1.5cl Barolo Chinato
oder Wermut mit Angostura
Stir, strain in Cocktailschale

Aus Mangel an Barolo Chinato habe ich mich für die Wermut/Angostura Variante entschieden. Da die Homepage nicht spezifiziert was für Wermut, habe ich mich für 1.5cl roten Wermut mit einem dash Angostura entschieden. Das Ergebnis ist sehr interessant. Der Rye Whisky harmoniert wunderbar mit dem Galliano Balsamico, auch wenn mir die Säure des Gallianos hier etwas zu präsent war.

Zweiter Kandidat: Der Native

Native

Native
1cl Galliano Balsamico
4cl Gin (Plymouth Gin)
1.5cl fresh blood grape juice (?)
3 Himbeeren
1 dash Granatapfelsirup

shake, strain in Cocktailglas

Ich habe keine Ahnung was blood grape juice ist (evtl. Grapefruit?), deshalb nahm ich einfach normalen roten Traubensaft. Der Plymouth Gin war meiner Meinung nach nicht die richtige Entscheidung. Hier sollte ein kräftiger Gin her, um dem Galliano Balsamico Paroli bieten zu können. Ansonsten interessant, haute mich jetzt nicht vom Hocker.

Last but not least: Delizia

Delizia

Delizia
4cl Galliano Balsamico
2 Erdbeeren
10 Blätter Basilikum

Alles in einem Tumbler muddeln und mit Crushed Ice auffüllen. Mit Erdbeere garnieren

4cl Galliano?
Da musste ich zuerst einmal leer schlucken. Doch die Komposition funktioniert. Ich finde, dass noch mehr Basilikum mit rein darf. Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Cocktail.

Ich finde Galliano Balsamico ist ein sehr interessantes Produkt, mit dem sich sicherlich leckere Cocktails zu bereiten lassen. Galliano Balsamico findet sicherlich seine Freunde. Mich kann das Produkt allerdings nicht unbedingt dazu zählen, zumindest nicht zu den engsten Freunden ;)
Irgendwie werde ich mit Galliano Balsamico nicht warm, aber ich bin gespannt was andere Leute dazu meinen.
Womit wir auch gleich beim nächsten Thema sind.

Wann und Wo?

Wie es aussieht wird in Europa in Moment der skandinavische Raum bedient. Dies zumindest meine Interpretation der Google-Ergebnisse.

Auf Nachfrage bestätigte mir Dettling & Marmot, der offizielle Galliano Importeur für die Schweiz, dass es in nächster nicht geplant ist, Galliano Balsamico ins Sortiment aufzunehmen. Schade, wie es ausschaut, muss man hier entweder ins Ausland ausweichen oder einen Grauimporteur finden.

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mal was politisches: Gründung der Piraten Partei

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Nachdem die Piraten bereits in Schweden ins Europaparlament eingezogen sind und in Deutschland Achtungserfolge erzielen und Aufmerksamkeit bekommen konnten, steht am 12. Juli 2009 die Gründung der Piraten Partei Schweiz auf dem Plan.

Es ist nicht so, dass mir hier auf dem Blog die Themen ausgehen oder, dass ich hier neben Cocktails und Spirituosen plötzlich politische Themen behandeln will, aber ich finde dieses Ankündigung wichtig!

Ich habe langsam die Schnauze voll. Ich ertrage es nicht mehr wie die momentan herrschende politische “Elite” unsere Freiheit zu beschränken versucht. Alles unter dem Vorwand der Sicherheit. Es wird schleichend ein Überwachungs- und Zensurstaat eingerichtet (in Deutschland ist man beinahe soweit), gewisse Gruppen werden unter Generalverdacht gestellt, so der Fall bei Computerspielen und aktuellen gesellschaftlichen Problemen will man mit immer mehr Verboten, Pseudolösungen und Symptombekämpfungen zu Leibe rücken. Tragische Fälle wie München werden skrupellos für die eigene politsche Agenda missbraucht und je länger je mehr zeigt sich ein Generationskonflikt. Nicht unbedingt alt gegen jung. Aber digitale Generation gegen die Generation, welche stolz ist, wenn sie ein Email schreiben kann. Doch genau diese Leute sitzen im Moment an der Macht, genau diese Leute sind dabei unsere persönliche Freiheit einzuschränken mit Regelungen, die aus Unwissen und Unbeholfenheit entstehen und Regelungen die aus wahlkampf taktischem Kalkül gemacht werden.

Solltet auch ihr, liebe Leser, nicht gewillt sein, dies ohne weiteres hinzunehmen, dann empfehle ich euch mal mit der Piraten Partei zu befassen, welche nicht nur einfach eine Filesharing Partei ist, wie von den Medien gerne dargestellt und vielleicht sogar die Gründung am nächsten Sonntag zu besuchen.

Datum: Sonntag, 12.07.2009
Zeit: Türöffnung um 13:00, Start der Zeremonie um 14:00
Ort: Ofenhalle in Zürich Affoltern, Wehntalerstr. 634
Karte: Google Maps
Es wird ein Begleiter am HB Zürich sein, welcher alle die mit dem Zug kommen und es sich nicht zutrauen, die Halle selber zu finden, begleiten wird. Die Details dazu werden noch publiziert.

So, damit endet unser politischer Exkurs und ich beende diesen Beitrag mit einem passenden Zitat von stigma-videospiele.de

Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen

In diesem Sinne: Ahoi!

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Schottlandreise 8/8

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So, der Schottlandbericht ist mit diesem Bericht zu Ende.

Ich weiss, dass ich anfangs die Vorstellung mehrerer Whiskys versprochen hatte, welche dann doch nicht vorgestellt wurde. Keine Bange, ich habe diese nur aus dem Schottlandbericht ausgekoppelt und werde sie einzeln vorstellen.

Schottland war definitiv eine Reise wert und es war bestimmt auch nicht der letzte Besuch. Schliesslich muss ich ja noch Islay und Skye besuchen ;)
Aber auch für Leute, welche sich nicht für Whisky begeistern können, bietet das Land allerlei interessantes. Angefangen bei der Geschichte, weiters zu den sehr freundlichen Leuten und natürlich der atemberaubenden und vielseitigen Landschaft.

Ich würde auf jeden Fall wieder mit Bed & Breakfast reisen, denn diese Art der Übernachtung bietet allerlei interessante Gespräche mit den Gastfamilien, sie ist preiswert und dennoch auf einem sehr angenehmen Niveau (Schmutz war überall ein Fremdwort).

Schottland ist sicherlich kein Land in dem man Geld sparen kann. Wäre das Pfund nicht so tief, müsste man es sogar als sehr teuer bezeichnen.

Wir sind primär aus Kostengründen mit Auto und Fähre gereist und ich bin nicht sicher, ob ich das wieder tun würde. Denn erstens verliert man damit wertvolle Tage und andererseits ist die Fähre auch nicht wirklich spannend. Geschweige denn die Fahrt nach Amsterdam.

Ich hoffe ihr hattet Spass mit dieser Berichtsreihe und schliesse den Bericht mit einigen Impressionen ab.

Landschaft

Wick

Dunnet Head U-Boot Station

Küste

See

Fluss

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Schottlandreise 7/8

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Nächste Station: Oban, wo sich auch die gleichnamige Destillerie mittem im Städtchen befindet und sogar ihr Wasser von der normalen Trinkwasserversorgung erhalten.

BurgBurg auf dem Weg nach Oban

Das Wetter in Oban spielte leider überhaupt nicht mit. Regen und Wind dominierten die Wetterlage.
Wir wussten zwar, dass Oban eine Destillerie besitzt und wir kannten auch den Whisky, doch wir waren einigermassen erstaunt, dass wir gleich an einer Strasse mittem im Zentrum von Oban auf die Destilliere treffen. Diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Gleich zu Beginn der Führung bekamen wir die ganze Schweinegrippe-Hysterie zu spüren, denn anders als bei Aberlour oder Benriach wurden hier sämtliche Getreideproben unter Verschluss gehalten und nur von weitem herumgezeigt. Naja.

Die Führung selbst war sehr theoretisch gehalten. Von der Destilliere sahen wir leider nicht viel. Zwar konnten wir die Pot-Stills sowie die Mashtuns von nahmen begutachten, mehr war aber nicht drin. Die Erklärungen des Guides waren sehr interessant und sehr technisch gehalten. Oder um es etwas zynischer zu formulieren: Ich hätte auch ein Buch über Oban lesen können. Wir konnten dann noch ein paar Tropfen [sic] direkt vom Bourbonfass, sowie den 14 Oban. Wenigstens gab es ein schönes Glas als Geschenk.

Das Städtchen Oban war dann sehr schön anzusehen und am Abend fanden wir dann ein schönes Pub (ich glaube wir waren die einzigen Touristen), in welchem wir einen whiskylastigen Abend verbrachten.

Am nächsten Tag ging es dann endgültig zurück Richtung Newcastle. Wir liessen die für Schottland typische Landschaft hinter uns und fuhren nach Stirling, welche doch sehr viel englischer wirkte als andere schottische Städte. Auch entstand bei mir der Eindruck, dass Stirling finanziell einiges besser gestellt ist als beispielsweise Wick (rein vom optischen).

Kirche in Stirling

In Stirling befindet sich auch das sogenannte William Wallace Monument ein Wahrzeichen und eine Art “Muesum”  zu Ehren des gleichnamigen schottischen Nationalhelden. Natürlich ist der Spass nicht kostenlos und die ganzen Informationen, welche man über Schottland und seinen Helden findet, sind eher Selbstbeweihräucherung. Dafür ist die Aussicht von der Spitze des Monuments grandios.

William Wallace MonumentWilliam Wallace Monument

Wer eine Reise nach Stirling plant, sollte unbedingt das Garfield House (B&B) in Betracht ziehen. Absolut geniale Unterkunft und dabei preislich sehr vernüftig (28 Pfund pro Person)

Das wars mit Schottland.
Am nächsten Tag verliessen wir Schottland und fuhren in Richtung Süden. Da wir noch sehr viel Zeit hatten, beschlossen wir, dass wir nicht einfach die Autobahn nehmen, sondern kleine Umwege, um noch ein paar Dinge auf dem Weg anzuschauen. Also fuhren wir an Edinbourgh vorbei Richtung Lockerbie. Von dort hielten wir uns östlich und konnten dabei sogar einen Blick auf den berühmten Hadrian-Wall werfen (bzw. wo er war und was noch vorhanden war).

Wasserfall

Landschaftlich ist das nördliche England doch anders als Schottland. Sanfte, grüne Hügel und weite Wiesen dominieren das Bild. Eine willkommene Abwechslung nach den kargen Highlands.
Unser Ziel war eigentlich Alnwick, eine mittelgrosse Stadt in Küstennähe. Die wenigen, und damit meine ich wirklich wenige, B&Bs waren alle bereits besetzt und so mussten wir uns wohl oder übel nach anderen Übernachtungsmöglichkeiten umsehen.
Schlussendlich führte uns unsere Reise in das beschauliche Warkworth, ein sehr schönes Dorf, welches direkt am Meer liegt und sehr interessante Burg besitzt.

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