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Weihnachtstipps

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Weihnachten steht vor der Tür. Für alle, die noch kein passendes Geschenk gefunden haben, noch zwei Hinweise:

Kürzlich erschien ein interessanter Artikel im Tages-Anzeiger. Empfohlen wird das Buch „Das kulinarische Erbe der Schweiz“ aus dem Schweizer Echtzeit Verlag, das sich etwa mit dem Kafi-Schnapps, den Willisauerringli, dem Rivella oder dem Tirggel und deren Entstehungsgeschichte befasst. Ein schönes Weihnachtsgeschenk, wie ich finde.

Auffällig, dass in jüngster Zeit die Entwicklungsgeschichten und kulinarische Eigenheiten von speziellen Gebieten besonders Beachtung finden. So befasst sich auch der grosse Jürgen Dollase in seinem letzten Eintrag mit dem Buch „Das kulinarische Erbe der Alpen“ und findet dafür sehr löbliche Worte.

Noch ein Wort zu Glühwein:

Für einen schönen Glühwein wählen wir zuerst das Grundprodukt aus, vorzugsweise handelt es sich dabei um einen fruchtigen Rotwein. Ohne guten Wein, kein guter Glühwein.

Dieser Wein infusionieren wir mit diversen Gewürzen, hauptsächlich mit Zimt und –in kleinen Mengen- Nelken. Ich gebe gerne auch noch etwas Sternanis, Honig, Kardamom, Piment und das Aussere von Orangenschalen und/oder Zitronenschalen oder andere Schalen von Zitrusfrüchten dazu.

Der Glühwein soll bei mittelhoher Hitze ziehen, da sonst Aromen zerstört werden. Etwa 80° C reichen dafür völlig aus. Wie stark die Aromen auf den Gaumen wirken, hat auch mit der Ziehzeit der Gewürze zu tun. Ich mag es etwas intensiver und lasse den Wein gerne etwa eine Stunde lang ziehen, aber auch eine halbe Stunde reichen aus. Für das “gewisse Etwas” sorgt ein grosszügiger Schluck jamaicanischer Rum, bspw. Appleton 8 ans. So lässt’s sich gut auf den morgigen Weltuntergang anstossen!

1 Flasche Wein
3 Stangen Zimt
3 Ganze Sternanis
3-4 zerstossenes Kardamom
1-2 Gewürznelken
Die Schale einer Orange, ohne das Weisse
Etwas Piment
Honig nach Belieben
Rum nach Belieben

Alles langsam (!) auf etwa 80°C erhitzen und eine Stunde ziehen lassen. Abseihen. Den Glühwein in passende Trinkgefässe füllen, je mit einer Zimststange servieren.

Paul Imhof, Das kulinarische Erbe der Schweiz (Band 1), Schweizer Echtzeitverlag, Basel 2012, 208 S., Fr. 29
Dominik Flammer/Sylvan Müller: Das kulinarische Erbe der Alpen. AT Verlag, Aarau 2012. 368 S., Fr. 98

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