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Barfood – Safranhummus

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Ich muss zugeben, ich hatte zwar früher schon von Hummus gehört, aber so genau wusste ich nicht was es ist.
Bis ich vor einiger Zeit einem Essen mit Spezialitäten aus Nahost eingeladen wurde. Da durfte Hummus natürlich nicht fehlen und ich war begeistert.
Als ich dann die Goldene Bar in München besuchte, was ich ab sofort als Pflichtadresse bei einem Besuch von München deklariere, und zu meinen Cocktails eine Portion Hummus genoss, wusste ich: Das wirst du ab sofort auch selber herstellen.

Und weil man ein Standart-Hummus-Rezept überall im Internet findet, präsentiere ich euch eine etwas speziellere Version.
Das Rezept stammt von Tanja Grandits aus ihrem empfehlenswerten Buch “Gewürze”.

Safran-Hummus (4 Personen)

Hummus

Links Safran-Hummus, rechts Estragon-Hummus

  • 2 Msp. Safranpulver
  • 4 EL Wasser
  • 3 EL gemörserter Sesam
  • 2oog Kicherbsen (gekocht)
  • 5 EL Zitronensaft
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1-2 Prisen Chilipulver
  • 1 Prise Koriander

 

 

 

Tanja Grandits Rezept ist nicht ganz identisch. Ich habe den Safrananteil erhöht und Zitronensaft reduziert, da es mir zu zitruslastig war. Ausserdem darf man den Chilianteil ebenfalls leicht erhöhen.
Ich empfehle euch, auch wenn es aufwändiger ist, ungekochte Biokichererbsen zu kaufen. Diese über Nacht in Wasser einlegen und am nächsten Tag in frischem (!) Wasser ca. 1.5h kochen (die Zeitangaben varieren, bei mir dauerte es bis jetzt immer solange.
Diese Kichererbsen schmecken meiner Meinung nach intensiver und besser als Vorgekochte.

Die Zubereitung ist simpel, einfach das Wasser und den Safran mixen und aufwärmen, danach alle Zutaten mit einem Stabmixer oder noch besser einer diesen Küchenmaschinen klein mixen. Fertig! So einfach geht das.

Servieren tut man den Hummus mit Brot.

Estragon-Hummus

Einfach noch 2EL Estragon hinzufügen und mixen. Der Estragon gibt dem Hummus einen schönen, frischen und intensiven Geschmack. Deshalb vorsichtig dosieren.

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Das Barzimmer – Teil 4

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Mittlerweile ist die Bar fertiggestellt und bereits erfolgreich eingeweiht.
Der letzte Bericht liegt nun schon einige Zeit zurück und der letzte Status war, dass die Wände gemalt und die Sitzbank in ihren Grundzügen ferttigestellt war. Eigentlich dachte ich ja, dass damit der grösste Teil des Projekts abgeschlossen sei, was allerdings nicht ganz den Tatsachen entsprach.

Die Befürchtung mit den Farben bestätigte sich leider. Auch nach mehreren Tagen reagierte sie sehr empfindlich auf Nässe beziehungsweise Feuchte. Was bei der Wand hinter der Bar kein Problem darstellte, könnte bei der Wand an welcher die Sitzbank steht zu sehr unschönen Nebeneffekten führen, wenn man sich mit einem weissen Shirt dagegen lehnt.
Dumm gelaufen, nicht nur, dass ich das “Abklebe und Mal Spielchen” ein drittes Mal durchführen durfte, nein, ich muss natürlich auch ein weiteres Mal Farbe kaufen. Auf OBI-Farbe hatte ich nun definitiv keine Lust mehr. Netterweise wurde mir eine Firma empfohlen, welche auch eine Zweigstelle in Winterthur betreibt. Diese Farbe war mit 39 CHF pro 2L ca. doppelt so teuer wie die Farbe von OBI.
Der Aufpreis lohnt sich allerdings, wie ich nach dem Malen feststellen durfte. Also: Lieber teure und gute Farbe kaufen, eigentlich wie bei Spirituosen.

Sitzbank

Sitzbank

Der Bartresen

Als nächstes war mein zum Bartresen umfunktioniertes Sideboard an der Reihe. Der helle Holzton passte nicht wirklich zu meiner Vision. Eine Folie drüberkleben oder das Ganze neu lackieren wollte ich allerdings auch nicht.
Was tun also?
Zur Erinnerung, ich wollte eine gemütliche, Wohlfühloase mit einem leicht alternativen, verruchten Touch. Was liegt also näher als die Front und die Seitenwände mit Bildern von Rockbands zu “tapezieren”?
Also google angeworfen Bilder gesucht und ausgedruckt, was übrigens mit einem Laserdrucker etwas mühsam ist, da diese nicht randlos drucken können.
Ich find das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Front der Bar

Front der Bar – mit verschiedenen Rockbands

Die Sitzbank

Die Sitzbank wollte ich ja eigentlich selber beziehen. Nach einiger Recherche fand ich auch einen Laden, welcher den geeigneten Stoff verkauft und das sogar in Winterthur. Nach Schilderung meiner Wünsche zeigte mir der Inhaber verschiedene Stoffmuster. Mein Idee war ein orange/gelber Farbton. Bereits nach 5 Minuten fand ich die perfekte Farbe. Die grosse Ernüchterung kam dann aber als mir der Preis genannt wurde. Ich wusste, dass Möbelstoffe sehr teuer sind, aber, dass sie pro Laufmeter gleich 180 CHF kosten, damit hatte ich nicht gerechnet. Naja, dafür war es eine super Qualität, Teflonbeschichtung und was weiss ich. Kostenpunkt: 430 CHF.
Nach kurzem inneren Kampf entschied ich mich den Stoff zu kaufen und das es nun auch nicht mehr drauf ankommt, das Möbel gleich zu beziehen lassen, was “nur” 200 CHF kostete und sogar relativ zeitnah erledigt werden konnte.
Der Laden heisst Thalmann Wohnhandwerk und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen, super freundlicher Service, nach Absprache konnte ich die Sitzbank auch Samstags holen, gute Qualität und schnell
Nun war der grösste Teil wirklich abgeschlossen.
Was nun noch fehlte, waren ein paar Regale, Deko sowie ein Loungetisch.

Der Couchtisch und der Rest

Auf die Regale gehe ich nicht weiter ein: Löcher bohren (meistens einige zuviel, da ich so unheimlich begabt bin) und Regale aufhängen. Die Regale besass ich schon, somit fielen da keine Kosten an.

Nach ausgedehnten Streifzügen durch verschiedene Möbelhäuser kam ich zum Schluss, dass ich auch den Couchtisch selber herstellen wollte. Und zwar aus alten Weinkisten aus Holz. Glücklicherweise hatte mein Vorgesetzter genau vier solche Weinkisten, die perfekt passten, bis auf die Farbe (das normale Fichtenholz[?] eben). Aber sowas ist natürlich für Heimwerkerprofis kein Hindernis. Fix mahagonifarbener Holzlack gekauft, der nicht ganz deckend ist und die Kisten in zwei Durchgängen bemalt.
Vorsicht beim Abdecken der Arbeitsfläche. Zeitungen etc. kleben sehr gerne am Lack.
Zum Schluss habe ich die vier Kisten ganz einfach neben- und aufeinander gestellt. Fertig ist ein einfacher, aber stimmungsvoller Tisch.

Tisch aus Weinkisten

Tisch aus Weinkisten

Die Deko, insbesondere die Kissen für die Sitzbank stellten sich dann doch noch als kleine Herausforderung heraus. Bis ich die passenden gefunden hatte…

Hier noch einige Impressionen:

Impressionen

Das Licht kommt von einer kleinen LED-Lampe, bei welcher man die Farbe wechseln kann. Das Deckenlicht war einfach zu hell für das Barzimmer. Für die Bilder wählte ich ein relativ helles Gelb. Bei der Einweihung und allgemein bei Gästen find ich ein etwas dunkleres Orange sehr passend, vor allem in Verbindung mit den Kerzen.

Blick vom Eingang

Blick vom Eingang und ein “silly Walk”

Blick an die Bar

Blick an die Bar

Lecker Whisky

Lecker Whisky

Sitzbank vor dem Tisch

Der wunderbare Tisch und die wunderbare Sitzbank ;)

P1050363

Zu guter Letzt noch ein kleines Video, damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie die gesamte Bar aussieht

Fazit

So das wars mit dem Barzimmer!

Das Projekt “Barzimmer” war aufwändiger, insbesondere zeitmässig, als ich gedacht hatte. Ein Teil lag sicher daran, dass ich relativ unflexibel bin, wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe. Wenn die Kissen nicht genau die Farbe hatten, die ich mir vorgestellt hatte, dann suchte ich lieber noch 2h länger bis ich die passenden fand, auch wenn die Farbaweichung nur minimal war.
Auch der finanzielle Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Ich konnte zwar einige Möbel (alle Regale und den Tresen) aus meinem Haushalt verwenden, aber die selbstgemachte Sitzbank alleine verschlang ingesamt etwa 1000 CHF. Dafür kriegt man im Detailhandel bereits grosse Sofas.
Auch die kleinen Dinge, wie die LED-Lampe mit wechselnder Farbe (sehr geil) auf dem schwarzen Regal etc. kosten Geld.
Bereuen tue ich es trotzdem nicht, denn das Ergebnis gefällt mir verdammt gut und es macht Spass auch einfach nur kurz durch den Raum zu gehen (also die 2, 3 Schritte ;) ) und sich umzusehen.
Besonders gefreut hat mich die Reaktion der ersten Person, welche das fertige Zimmer sah: “Sieht unheimlich gemütlich aus, irgendwie mit Stil und doch etwas abgefuckt in einem positiven Sinne”.

Was soll ich noch sagen, genau das war meine Vision!

Ich würde das Projekt sofort wieder angehen und ich kann es jedem, der einen Raum hat, den er umfunktionieren will (wer braucht schon ein Büro), empfehlen. Nicht einmal weil es eine Bar ist, dieses spielt eigentlich nur zweite Geige, sondern weil man eine richtige tolle Wohlfühloase, chillout-Lounge, was auch immer, besitzt.

Danke an alle, die mitgeholfen haben dieses Projekt zu verwirklichen. Ohne euch gäbe es das Barzimmer nicht!

Jetzt brauche ich nur noch einen Namen für die Bar ;)
Ausserdem möchte ich die Heizung und das Fenster durch weisse, leicht durchsichtige Vorhänge o.ä. verdecken.

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neue Weinbar in Zürich

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Mit 4 Tiere hat vor kurzem eine neue Weinbar in Zürich eröffnet.
Soweit so gut, aber abgesehen, dass das Ganze sehr sympathisch aussieht, wird jeden Montag ein Spitzenwein im Offenauschank angeboten.

Habt ihr schon jemals einen Mouton Rothschild kredenzt? Wir finden: Es sollte jeden Montag einen Mouton geben!

Wir geben Euch jeden Montag die Chance, einen ganz grossen Wein zu degustieren. Um 18h schenken wir eine Flasche Kultwein im Offenausschank aus. Welche es sein wird, erfährt ihr jeweils über Twitter oder Facebook. Natürlich begnügen wir uns nicht mit Mouton Rothschild. Es kann auch ein Opus One sein, ein Pingus, ein Pétrus oder ein Domaine de la Romanée Conti.

Das muss ich mir definitiv mal anschauen. Aber seid gewarnt, es gibt jeden Montag wirklich nur eine Flasche.

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