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Die objektive Wahrnehmung

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Wie nehmen wir Dinge wahr? Ich möchte hier zwischen zwei Arten unterscheiden. Die eine bezieht sich auf das, was ein durchschnittliches Geschmacksorgan wahrnehmen kann. Ich bezeichne dies als objektives Merkmal, quasi die „Hardware“ unseres Sensoriums. Dieses steht uns allen offen, den einen mehr, den anderen weniger. Ich gehe folgend davon aus, dass wir alle über die selbe „Hardware“ verfügen.

Die andere Art bezieht sich auf das, was in unserem Kopf vorgeht. Wir alle nehmen die Aromen mit der gleichen „Hardware“ auf, doch ob wir einen Geschmack als angenehm empfinden, hat vor allem mit der Verarbeitung in unserem Kopf zu tun. Dies bezeichne ich als subjektive Wahrnehmung, als Pendant also die „Software“.

Wir tendieren interessanterweise dazu, unser ästethische Wahlverhalten mit einer Wertung zu verbinden. Das Urteil, jemand verfüge über keinen Geschmack, ist oft sehr nahe an „falsch“ oder „schlecht“.

Mit unserer Hardware können wir verschiedene Grundgeschmacksrichtungen unterscheiden. Obwohl es sicher bekannt ist, was wir auf unserer Zunge wahrnehmen können, wiederhole ich kurz: Der momentane Stand der Forschung zählt zu den Wahrnehmungen süss, salzig, sauer, bitter und umami. (Teilweise wird auch „fett“ dazugezählt.) Da diese quasi die Grundlage des Schmeckens ausmachen, will ich diese einzelnen Elemente als Grundwahrnehmungen bezeichnen. Nicht zu unterschätzen ist überdies, was wir über den Nase aufnehmen. Bei Erkältungen schmeckt das beste Essen nicht, ebenso wenig, wenn man sich beim Essen die Nase zuhält. Das Zusammenspiel dieser Eindrücke mit Mund und Nase bezeichne ich als Aroma.

Wo auf der Zunge sich die jeweiligen Rezeptoren befinden, um eine Grundgeschmacksrichtung wahrnehmen zu können, interessiert hier nicht und ist -bei genauerer Betrachtung- für den Geniesser wenig relevant. Bei einem Cocktailerlebnis kommen die einzelnen Richtungen in der Regel nur sehr selten in Reinform vor. Öfters aber vermischen sich diese derart, dass sie gar nicht isolierbar sind.

Bei einem kulinarischen Erlebnis werden grundsätzlich alle fünf Sinne angesprochen. Nicht nur zählen dazu riechen und schmecken, sondern auch sehen, hören und der sogenannte Tastsinn. Der Tastsinn unterteil sich weiter in die mechanische Wahrnehmung (Textur), die Temperatur-, sowie die Schmerzwahrnehmung. Das Geschmackserlebnis ist also auch -und zu einem grossen Teil- von diesen Eindrücken abhängig.

Die Textur nimmt -vor allem beim Essen- eine sehr grosse Rolle ein. Ich werde hier nicht weiter auf die verschiedenen Texturen eingehen, was Sache der molekularen Liebhaber ist. Zur Temperatur ist zu bemerken, dass als „0-Punkt“ auf der Messskala unsere Körpertemperatur gilt. Alles, was darunter oder darüber liegt, erfahren wir als „Temperatur“. Die Bandbreite reicht von sehr kalt (tiefgekühlt) über kühl und warm bis zu sehr heiß, wobei die Körpertemperatur die Mitte darstellt.

Ich bezeichne das komplette Zusammenspiel zwischen Aroma und Tastsinn als Geschmack. Die meisten Cocktails weisen mehrere Aromen auf, sind von flüssiger Textur und in der Regel genau so kalt, dass sie als sehr erfischend wahrgenommen werden.

Ich möchte diese zugegeben etwas trockene Theorie anhand eines einfachen Beispiels dem Leser zugänglicher machen und lade dazu ein, jetzt gleich einen Wodka-Sour zu mixen.

Versuch 1

Ein Sour besteht aus einer Spirituose, einer Säure- und einer Zuckerquelle. Die Verhältnisse in diesem Beispiel sind 5 Teile Wodka, 3 Teile Zitronensaft, 2 Teile Zuckersirup. Mit viel Eis Shaken, abseihen. Ich garniere in diesem Beispiel das Glas mit einem Salzrand (ein Teil des Glasrandes frei lassen) und gebe eine Zitronenzeste dazu. Neben mir steht eine Flasche Angostura Bitter, die ich aber vorerst noch nicht anfasse.

Das Gehör wird schon durch das krachen der Eiswürfel im Shaker auf das bevorstehende Erlebnis vorbereitet. Die trübe, helle Flüssigkeit im Martiniglas und die Salzkruste stimulieren das Auge und lassen die Vorfreude weiter ansteigen. Auch die Nase erahnt bereits einige der Grundaromen.

Den ersten Schluck nehme ich durch den Rand des Glases, der nicht mit Salz garniert ist. Die Grundaromen, die ich eindeutig wahrnehme sind sauer und süss. Beim nächsten Schluck geniesse ich auch die Salzkruste. Ich versuche, die Grundaromen süss, sauer und salzig bewusst und intensiv wahrzunehmen.

Nun gebe ich einen Dash Bitter hinzu und versuche erneut, die einzelnen Komponenten zu erspüren.

Selbstverständlich ist dieser Versuch beliebig erweiterbar. Die interessierte Leserin, der interessierte Leser kann durchaus auch andere der oben beschrieben Komponenten einfliessen lassen und beispielsweise mit der Temperatur oder auch der Textur spielen. Um die Schmerzwahrnehmung zu stimulieren, empfehle ich Pfefferminze, doch bewährt sich auch Chili für dieses Unterfangen.

Dieses kleine Beispiel zeigt, wie unglaublich komplex das Zusammenspiel und unsere Wahrnehmung sein kann.

Im nächsten Teil widme ich mich der subjektiven Seite der Wahrnehmung, was mir jetzt schon schlaflose Nächte bereitet.

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Musik in der Bar: Vienna Teng

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Es ist August!
Und wie ich im März dieses Jahres angekündigt habe, ist swisscocktailblog somit wieder aktiv.  Es war eine intensive und ereignisreiche Zeit (die letzten paar Monate des Jahres dürfen gerne etwas ruhiger sein ;) ) während derer ich mich kaum um Cocktails oder Spirituosen gekümmert habe. Das soll sich nun natürlich wieder ändern, schliesslich benötige ich ja Material mit welchem ich diesen Blog füllen kann.

Ich denke die Postfrequenz wird in etwa gleich bleiben, da ich neben dem Blog auch noch weitere Projekte plane und durchführe, welche nicht unbedingt mit den Themen dieses Blogs verwandt sind und mir ebenfalls am Herzen liegen. Zu gegebener Zeit gibt es dazu sicherlich den einen oder anderen Post hier :)

Aber zurück zum heutigen Post für welchen wir das Thema Cocktails kurz verlassen, um über Musik dann wieder in beziehungsweise an der Bar zu landen. Denn heute geht es um eine Dame, deren Musik sehr gut als Untermalung einer schönen Bar passt (natürlich nicht nur dort, dafür ist Vienna Teng zu talentiert, aber irgendwie muss das Ganze ja noch einen Bezug zu den Kernthemen des Blogs haben).

Vienna Teng

Vienna Teng wurde im Jahre 1978 in Kalifornien als Kind taiwanesischer Einwanderer geboren. Ihr richtiger Name lautet Cynthia Yih Shih, Vienna Teng, ihr Künstlername, bezieht sich auf die klassische Musik der gleichnamigen österreichischen Hauptstadt Wien (Vienna/Wien).

Sie gilt gemeinhin als Singer/Songwriterin (was auch bedeutet, dass sie ihre Musik und Text grösstenteils selber schreibt) und ihre zumeist ruhige Musik beinhaltet Einflüsse aus dem Jazz, Pop, Folk aber auch A-Cappella. Typisch für ihre Musik ist auch das ruhige Piano, dass sie selbst spielt, welches sehr viele ihrer Lieder begleitet. In meinen Augen sind es gerade diese ruhigen, klavierlastigen Stücke, welche, unterstützt durch ihre tolle Stimme, die Musik so grossartig machen. Auf ihren neuren Alben finden sich dann aber auch Stücke mit E-Gitarre.

Vienna Teng begeisterte sich seit frühester Kindheit für Musik und lernte früh Klavierspielen und nahm für kurze Zeit Gesangsunterricht, bis sie zur Einsicht kam, dass sie keine Lust verspürte, Geld auszugeben, um sich dann von einem Lehrer sagen zu lassen, was sie alles falsch machte. So blieb sie Autodidaktin und brachte sich das Singen ganz nach dem Motto Learning-By-Doing bei. Vor allem die Live-Auftritte lernten Vienna Tang ihre Stimme als Instrument zu nutzen.

Die Karriere

Bevor Vienna Teng sich vollends der Musik verschrieb, mache sie im Jahr 2000 an der Stanford Unversity ihren Abschluss in Computerwissenschaften, gemäss eigener Aussage, mehr aus einem Versprechen gegenüber ihren Eltern, wenigstens einen richtigen Beruf auszuprobieren. Sie wusste schon damals, dass sie keine Karriere in dieser Berufssparte machen wollte. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete Teng zwei Jahre lang als Programmiererin bei Cisco Systems in Sillicon Valley bis sie 2002 diesen Job hinschmiss um sich ganz der Musik zu widmen. Im selben Jahr unterschrieb sie einen Vertrag bei Virt Records und veröffentlichte mit Waking Hours ihr erstes Album, welches viele Songs enthielt, die sie noch während ihrer Studienzeit schrieb. Mittlerweile nahm Vienna Teng bereits 4 Alben auf tourte unter anderem mit Joan Baez oder Marc Cohn. Sie ist öfters in Deutschland unterwegs und ich empfehle jedem ein Konzert von ihr zu besuchen. In der Schweiz ist sie leider selten unterwegs :(
Seit diesem Jahr (2011) ist Vienna Teng nicht mehr als Vollzeitmusikern tätig sondern besucht die Unversity of Michigan in Ann Arbor bzw. das dortige Erb Institute for Sustainable Enterprise, was soviel bedeutet, wie (um es in Vienna Tengs Worten auszudrücken)

I’m going to study “green” business—joining the effort to tackle environmental and social issues through for-profit companies

Von Unternehmen ausgelöste ökologische und soziale Probleme lösen (korrigiert mich, falls ich falsch liege)

Als Musikern wird sie uns aber trotzdem erhalten bleiben und das ist auch gut so!
Von melancholisch, nachdenklich bis fröhlich, von sehr “jazzig” bis ruhiges Klavier, Vienna Teng ist vielseitig und ihre Musik ist meiner Meinung einfach toll (für eine Bar aber auch für entspannte, ruhige Momente)

Anspieltipps: Gravity, City Hall, The Tower, Harbor, Anna Rose, Transcontinental 1:30am

Links

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Schweizer Whisky: Stammheimer Single Malt

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swisscocktailblog bleibt der Schweiz treu und stellt ab sofort im Zweiwochen-Rythmus jeweils am Montag verschiedene Single Malts der Schweiz vor. Die Schweiz hat eine sehr junge Whisky-Tradition. Gerademal seit knapp 12 Jahren ist es in der Schweiz überhaupt erlaubt Alkohol aus Grundnahrungsmitteln, zu denen Getreide gehört, zu gewinnen. Im Vergleich zur Jahrhundertealten Tradition in Schottland ist etwas mehr als eine Dekade natürlich sehr wenig. Der älteste Whisky der Schweiz kann also maximal so alt sein wie eine Standardabfüllung in Schottland.
Viele der Schweizer Whiskys reifen auch nur gerade die gesetzlich vorgeschriebene Mindestlagerdauer von drei Jahren und sind verhältnismässig teuer.

Die Destillerie von Ernst Bader, welche 1999 den allerersten Whisky produzierte, habe ich bereits einmal vorgestellt.
Ihr findet alle vorgestellten Whiskys übersichtlich auf einer google-Karte unter der Kategorie Whisky.

Stammheimer Single Malt

Dieser Single Malt stammt aus dem Zürcher Weinland, genauer aus der Gemeinde Unterstammheim nahe zur Grenze des Kanton Thurgau. Gemeinsam mit den Gemeinden Waltalingen und Oberstammheim bildet Unterstammheim das sogenannte Stammertal, welches Schweizweit als eines der grössten Hopfenanbaugebiete bekannt ist. Auch der heute vorgestellte Whisky hat seine Wurzeln eigentlich im Hopfen.

Die Bauernfamilie Reutimann aus Unterstammheim, früher ein reiner Vieh- und Ackerbaubetrieb, aber seit langer Zeit auch mit dem Anbau von Hopfen vertraut, brachte vor einigen Jahren einen Likör auf Hopfenbasis heraus, den sogenannten “Hopfentropfen”. Dieses Produkt war als Digestif gedacht und legte den Grundstein für den immer noch anhaltenden Erfolg des Bauernhofs. Der “Hopfentropfen” ist mittlerweile weitum bekannt und beflügelt durch den Erfolg dieses Likörs zogen Reutimanns bald mit einem klaren Hopfenbrand und einem Bier nach. Gemäss eigener Aussage handelt es sich hierbei um die kleinste Bierbrauerei der Schweiz.
Neben den hopfenbasierenden Produkten kam natürlich im Laufe der Zeit der Whisky, um welchen es in diesem Beitrag hier geht, hinzu.
Der Stammheimer Single Malt wird in zwei Grössen angeboten 2dl und 5dl und kostet 24 CHF respektive 46 CHF. Beziehen kann man das Destillat entweder im Fachhandel oder direkt beim Hersteller.

Der wird aus eigener Braugerste hergestellt und reift drei Jahre in Bierfässern aus Eiche.

Der Whisky besitzt eine interessante Flasche

Der Whisky besitzt eine interessante Flasche

Tastingnotizen
Nase sehr süss, leicht Vanille, etwas Holz, leichte Würze. Ein wenig unspektakulär
Gaumen wiederum sehr süss, beinahe likörartig, würzig, leicht nussig, erinnert an Sherry, leicht zimtig, im Hintergrund etwas vegetabile Noten. Leider wird das Ganze durch die vorhandene Schärfe etwas gestört
Abgang leichtes brennen, Alkohol, unheimlich kurz

Die Nase ist doch etwas unspektakulär und erinnert an einen sehr milden Vertreter der Speyside.  Bereits in der Nase fällt die sehr prägnante Süsse auf, welche sich auch am Gaumen fortsetzt. Am Gaumen dann dreht der Whisky etwas auf und fällt mir einer leicht würzigen, sehr speziellen Süssen auf. Eventuell rührt diese von den Bierfässern her. Definitiv interessant. Weniger interessant ist der Abgang, welcher eigentlich nicht der Rede wert ist.

Im Anbetracht des für Schweizer Whisky doch eher günstigen Preises kann man diesen Whisky durchaus einmal ausprobieren. Mann macht hier sicherlich nichts falsch und als Digestif ist der Stammheimer Single Malt gut zu gebrauchen, wenn nichts Komplexes erwartet.

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SwissBarWorld: empfehlenswerte Restaurants

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Rindsfilet

Rindsfilet (von ulterior epicore, flickr unter cc by-nc-nd)

Dieses Wochenende, vom 26. September – 27. September findet die zweite SwissBarWorld statt.
Zwar bietet diese Veranstaltung gewisse Verpflegungsmöglichkeiten, welche aber sicherlich nicht einen Restaurantbesuch ersetzen können. Einige Besucher werden vielleicht auch vor dem Sonntag anreisen oder einfach ein Restaurant vorziehen.

Deshalb stellt euch swisscocktailblog eine Liste mit persönlichen Restaurantsempfehlungen vor. Die Reihenfolge widerspiegelt keineswegs Präferenzen oder Qualität des Restaurants.
Bitte beachtet, dass die Restaurants grundsätzlich rauchfrei sind.

Winterthur

Taverna Lucana

Neuwiesenstrasse 31, 8400 Winterthur
Zentrumsnah, ca. 15 Gehminuten von der SwissBarWorld.

Preisliches Mittelmass

freundliches italienisches Restaurant, geführt von einem mazedonischen Gastgeber, der Gastronomie im Blut hat, was sich in sehr freundlichem und zuvorkommenden Service niederschlägt. Neben typisch italienischen Gerichten findet der Gast hier auch, sehr leckere Entrécôtes und weiteres. Sehr empfehlenswert sind die Austernpilze. Definitiv einen Besuch wert.

La Pergola

Stadthausstrasse 71, 8400 Winterthur
nahe beim Bahnhof, ca 10 Gehminuten oder Bus 3, 1, 10, Haltestelle Obertor.

günstig

gütbürgerliche Küche, inklusive Pizzas zu sehr fairen Preisen und einem freundlichem Service. Vorsicht, zu Stosszeiten jeweils sehr gut besucht.

Al Giardino

Tösstalstrasse 70, 8400 Winterthur
Etwas weiter weg, gleich beim Deutweg, Bus 2 in Richtung Seen, Haltestelle Deutweg.

Preisniveau etwas gehoben

Essen inmitten von Pflanzen. Wer auf sehr gutes Essen inmitten ruhiger und gediegener Atmosphäre steht, ist hier richtig. Macht definitiv Spass!

Sonneck

Römerstrasse 159
8404 Winterthur
etwas ausserhalb in Oberwinterthur im pitoresken alten Dorfkern. Bus 1 in Richtung Oberwinterthur, Haltestelle Bahnhof Oberwinterthur; Bahn S29, S12 Richtung Stein am Rhein/Seuzach bis Bahnhof Oberwinterthur.

Preisniveau Mittelmass

charmvoller, kleiner Familienbetrieb mit einer schönen Gartenwirtschaft. Trotz der Entfernung zum Zentrum absolut ein Besuch wert, denn abseits der Qualitäten des Betriebs, kann sich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis sehen lassen. Empfehlen möchte ich hier das Filet Stroganoff.

Hotel Krone (La Couronne/Pearl)

Marktgasse 49, 8401 Winterthur
Mitten in der belebten Einkaufsmeile “Marktgasse”, ca. 1o Gehminuten vom Bahnhof entfernt.

Preisniveau: La Couronne, Mittelmass; Pearl, Hoch

Bisher habe ich nur das Bistro La Couronne besucht, was aber definitiv gute Küche bietet und den Vorteil der sehr zentralen Lage bietet. “Pearl” wurde von Gault Millau mit 14 Punkten ausgezeichnet, was sich hier auch im Preis niederschlägt. Das Restaurant steht aber noch auf meiner persönlichen “Besuchen-Muss-Liste”.

Restaurant Strauss

Stadthausstrasse 8, 8400 winterthur
sehr zentral, ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof

Preisniveau gehoben

gutes Restaurant mit einem innovativen Gastgeber, der mit dem Il Primo (Sträulistrasse 6, Winterthur) ein Zweitrestaurant besitzt, in welchem die Lehrlinge das Sagen haben. Neben dem guten Essen, bietet “der Strauss” eine Weinbar mit live Pianomusik, in welcher das Rauchen erlaubt ist. Das Restaurant wurde mit 13 Gault Millau Punkten ausgezeichnet.

Gleis 11

Rudolfstrasse 15, 8400 Winterthur
Gleich beim Bahnhof

Preisniveau Mittelmass

Das Restaurant Gleis 11 befindet sich gleich beim Bahnhof an der Rudolfstrasse, welche parallel zu den Schienen verläuft, was auch zum Namen Gleis 11 führte (und natürlich der Umstand das der Bahnhof 10 Geleise hat)
Gleis 11 bietet auch nach 22 Uhr noch warme Küche.

Umgebung

Ochsen

Altholzstrasse 2, 9458 Matzingen
am besten mit dem Auto, ca 30 Minuten von Winterthur

Preisniveau teuer

Das Restaurant befindet sich zwar nicht in Winterthur, aber es ist für jeden Fleischliebhaber ein Muss. Hier werden einem absolut geniale Entrécôtes/Rindsfilets sowie eines der besten Rindstartar, die ich bisher gekostet habe, geboten. Wer diesen Gerichten auch nur ein bisschen was abgewinnen kann und gewillt ist dafür auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, ist hier richtig. Ach ja, nach dem Essen lockt noch die schöne Whiskyauswahl.

Restaurant Steinfels

Frauenfelderstrasse 1, 8548 Ellikon an der Thur
ca. 30min Autofahrt von Winterthur oder mit dem Zug und Bus über Rickenbach (siehe sbb.ch)

Preisniveau etwas erhöht

kleineres, gemütliches Restaurant, welches sehr stark auf regionale Waren und auf Waren von welcher der Betreiber die Herkunft kennt. Der Steinfels ist Mitglied in der Tagesgesellschaft zum goldenen Fisch. Empfehlenswert.

Sollte euch diese Auswahl nicht genügend, findet ihr bei Winterthur Tourismus eine ausführliche Liste von Restaurants.

Quellen:

  1. Bild: ulterior epicure, flickr, unter cc by-nc-nd
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Whisky aus Urin oder ein spezielles Kunstprojekt

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Glaubt man verschiedenen Medien tüffelt ein gewisser James Gilpin an einem Whisky der aus gefiltertem Urin von Diabetikern stammt.  Diesem wird der Zucker entzogen, welcher dann der Maische hinzugefügt wird. Der fermentierten Masse wird dann Blended Whisky zugefügt. Gilpin sieht das ganze eher als Kunstprojekt an und der Whisky ist nicht für den Massenmarkt bestimmt, wer aber Interesse hat, kann den Whisky an der Messe 100% Materials probieren.

Gemäss Gilpin möchte er mit diesem Projekt die Frage auf werfen, ob es Sinn macht Wasserfiltrierungsanlagen dazu zu benützen, biologische Quellen, welche ältere Menschen im Überfluss besitzen, zu filtrieren.

plausible to suggest that we start utilising our water purification systems in order to harvest the biological resources that our elderly already process in abundance

Quelle: wired.co.uk

Auf jeden Fall hat er bereits Aufmerksamkeit erregt, mit seinem Kunstprojekt, dass wohl manchem Whiskyliebhaber Tränen in die Augen treibt.

Quellen:

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Flattr und weitere Dinge

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Nerds und Geeks kennen flattr sicher schon länger, geistert dieser Social Payment Dienst doch bereits seit Anfangs Jahr durchs Internet. Im Moment befindet sich immer noch in der Betaphase.

Jeder angemeldete User definiert einen gewissen monatlichen Betrag (zwischen 2 und 500 100* Euro), den er benutzen kann, um Blogbeiträge etc. andere User zu “flattrn”. Das funktioniert ähnlich wie die “Gefällt mir” Funktion von Facebook.
Am Schluss jedes Monats wird der einbezahlte Beitrag unter allen Usern verteilt, dessen Beiträge man “geflattrt” hat. Umgekehrt erhält man natürlich auch Geld von anderen Usern. Die Transaktionen werden entweder per paypal oder moneybookers vorgenommen.

Bevor ich jetzt lang und breit erzähle, was andere schon lange getan haben, hier das offizielle Erklärungsvideo von flattr.

Mir ist natürlich klar, dass ich mit flattr nicht reich werden kann. Das ist aber auch nicht das Ziel.
Vielmehr gefällt mir die Philosophie hinter flattr. Ich kann, muss aber nicht, für einzelne Texte/Bilder etc. Geld bezahlen und so meine Wertschätzung ausdrücken.
Gerade auch in Zeiten in den das Urheberrecht heftig diskutiert wird und eine Reformierung ebendieses immer lauter gefordert wird, könnte das Prinzip von flattr wegweisend oder zumindest ein Fingerzeig in die korrekte Richtung sein.
Einige Musiker haben so bereits ihr Platten finanziert (nicht mit flattr, aber mit diesem Prinzip), was ja ganz erstaunlich ist, wenn man sich das Gejammere der grossen Publisher anhört.

Natürlich werde ich und wohl auch die meisten anderen einen Blog auch nicht nur annäherend finanzieren können mit flattr. Aber ich sehe diese Plattform als eher Experiment an und deshalb findet ihr den flattr-Button unter jedem Beitrag auf swisscocktailblog.ch

Folgende Invite-Codes kann ich euch noch anbieten “dä schnäller isch de gschwinder” ;)

d5296eb1bc3e68898
da9cc089c17d5d0c8
801c1413fc476bf45

Produktesuche

Ich werde die Produktesuche bis auf weiteres einstellen. Der Aufwand ist im Moment einfach zu gross.
Auf smartwine.ch findet ihr aber eine weitere Produktesuche.

*Es sind nur 100 Euro, irgendwie habe ich das was durcheinander gebracht. Man kann maximal 500 Euro pro Überweisung einzahlen Danke an Thilo für den Hinweis

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Interview auf newsexperte.ch, Apricot Brandy Tasting

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Vor einiger Zeit startete newsexperte.com eine Interviewreihe in welcher Autoren von verschiedenen Blogs zur Sprache kommen. Das Interview mit mir findet ihr unter folgendem Link.

Wie ihr aus dem Interview rauslesen könnt, stehen im Monat Mai einige Änderungen bei mija.ch an. Diese werden sowohl inhaltlicher als auch stylistischer/technischer Natur sein. Mein Blog und die Idee dahinter haben sich im Laufe der Zeit geändert und im Mai folgenden Updates, sollen diese Weiterentwicklungen reflektieren.
Die Berichte sollen fokusierter sein und die Schweiz soll im Blog etwas mehr zur Sprache kommen. Dazu werde ich interessante Beitragsreihen erfassen.

Nach der anfänglichen Flaute im Jahr 2010 wird es also bei mija.ch wieder aktiver. Seid gespannt!

Apricot Brandy Tasting

Zu diesem Tasting gibt es eine erfreuliche Nachricht: Der Testsieger “Etter Royal Luizet” kommt aus der Schweiz, genauer aus Zug. Zu beziehen ist er zum Beispiel direkt bei Etter für knapp 22CHF/35cl. Mein persönlicher Favorit, Giffard Apricot du Roussillon, ist wie alle Produkte von Giffard, gar nicht oder nur sehr schwer in der Schweiz erhältlich.
Mit google sties ich auf bieremyst.ch. In dessen Preisliste taucht das Produkt auf, allerdings nur im 6er-Gebinde.

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Fentimans Produkte in der Schweiz erhältlich

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Auf der Suche nach Bezugsquellen für Fentimans Ginger Beer und Tonic Water bin ich über silverspirits.ch gestossen.
Mixology Abonenten kennen diesen Shop bereits, da er in der Ausgabe 1/09 vorgestellt wurde. Zu dieser Zeit war ich noch kein Abonent und wusste dementsprechend nichts davon, umso erfreuter war ich.
Den Mixology Artikel findet ihr ansonsten auch hier.

Einzige Bestellmöglichkeit ist per Email was auch zügig und freundlich funktioniert. Die Flaschen (125ml) können nicht einzeln, sondern nur in 24-er Kartons für je 54 CHF gekauft werden. Das klingt jetzt zwar mengen- und preismässig nach viel für Tonic Water, aber es lohnt sich definitiv und 24 Flaschen sind auch nicht zuviel ;)

Wer nicht gleich einen ganzen Karton bestellen will, findet die Produkte auch unter http://www.pernet-comestibles.ch/index.php?id=98. Allerdings etwas teurer und mit 15 CHF Versandkosten

Was ist Ginger Beer?

Ginger Beer ist ein kohlesäurehaltiger (normalerweise) Soft Drink, der, wie der Name vermuten lässt, unter anderem stark nach Ingwer schmeckt. Fentimans Ginger Beer besitzt ausserdem eine ausgeprägte Kräuternote.
Erfunden wurde diese Getränk bereits 1700 in England. Mehr zu Ginger Beer findet ihr in der Wikipedia.

Doch für was überhaupt Ginger Beer kaufen?
Einerseits kann man es natürlich pur trinken, aber genial wird das Ganze erst als Dark & Stormy

Dark & Stormy

  • 6cl dunkler Rum (Goslings Black Seal)
  • 10-12cl Fentimans Ginger Beer
  • bei Bedarf etwas Limettensaft

Die Mischung im Tumbler auf Eis servieren (built in glass)

Was ist Tonic Water?

Jeder kennt wahrscheinlich das Tonic Water von Schweppes mit seiner ausgeprägten bitteren Geschmack, der vom Chinin herrührt (welches übrigens unter UV-Licht leuchtet ;) ). Genau wie das Ginger Beer (0.5%) von Fentimans ist Tonic Water alkoholfrei und der bekannteste Drink mit Tonic Water dürfte der Gin Tonic sein, dem ich bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit schenkte. Definitiv ein Fehler. Ich mag meine Gin Tonic im Verhältnis 1:3 und als Gin gefällt mir der Whitley Neill ausserordentlich gut.

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mal was politisches: Gründung der Piraten Partei

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Nachdem die Piraten bereits in Schweden ins Europaparlament eingezogen sind und in Deutschland Achtungserfolge erzielen und Aufmerksamkeit bekommen konnten, steht am 12. Juli 2009 die Gründung der Piraten Partei Schweiz auf dem Plan.

Es ist nicht so, dass mir hier auf dem Blog die Themen ausgehen oder, dass ich hier neben Cocktails und Spirituosen plötzlich politische Themen behandeln will, aber ich finde dieses Ankündigung wichtig!

Ich habe langsam die Schnauze voll. Ich ertrage es nicht mehr wie die momentan herrschende politische “Elite” unsere Freiheit zu beschränken versucht. Alles unter dem Vorwand der Sicherheit. Es wird schleichend ein Überwachungs- und Zensurstaat eingerichtet (in Deutschland ist man beinahe soweit), gewisse Gruppen werden unter Generalverdacht gestellt, so der Fall bei Computerspielen und aktuellen gesellschaftlichen Problemen will man mit immer mehr Verboten, Pseudolösungen und Symptombekämpfungen zu Leibe rücken. Tragische Fälle wie München werden skrupellos für die eigene politsche Agenda missbraucht und je länger je mehr zeigt sich ein Generationskonflikt. Nicht unbedingt alt gegen jung. Aber digitale Generation gegen die Generation, welche stolz ist, wenn sie ein Email schreiben kann. Doch genau diese Leute sitzen im Moment an der Macht, genau diese Leute sind dabei unsere persönliche Freiheit einzuschränken mit Regelungen, die aus Unwissen und Unbeholfenheit entstehen und Regelungen die aus wahlkampf taktischem Kalkül gemacht werden.

Solltet auch ihr, liebe Leser, nicht gewillt sein, dies ohne weiteres hinzunehmen, dann empfehle ich euch mal mit der Piraten Partei zu befassen, welche nicht nur einfach eine Filesharing Partei ist, wie von den Medien gerne dargestellt und vielleicht sogar die Gründung am nächsten Sonntag zu besuchen.

Datum: Sonntag, 12.07.2009
Zeit: Türöffnung um 13:00, Start der Zeremonie um 14:00
Ort: Ofenhalle in Zürich Affoltern, Wehntalerstr. 634
Karte: Google Maps
Es wird ein Begleiter am HB Zürich sein, welcher alle die mit dem Zug kommen und es sich nicht zutrauen, die Halle selber zu finden, begleiten wird. Die Details dazu werden noch publiziert.

So, damit endet unser politischer Exkurs und ich beende diesen Beitrag mit einem passenden Zitat von stigma-videospiele.de

Sie werden sich wünschen, wir wären politikverdrossen

In diesem Sinne: Ahoi!

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Schottlandreise 8/8

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So, der Schottlandbericht ist mit diesem Bericht zu Ende.

Ich weiss, dass ich anfangs die Vorstellung mehrerer Whiskys versprochen hatte, welche dann doch nicht vorgestellt wurde. Keine Bange, ich habe diese nur aus dem Schottlandbericht ausgekoppelt und werde sie einzeln vorstellen.

Schottland war definitiv eine Reise wert und es war bestimmt auch nicht der letzte Besuch. Schliesslich muss ich ja noch Islay und Skye besuchen ;)
Aber auch für Leute, welche sich nicht für Whisky begeistern können, bietet das Land allerlei interessantes. Angefangen bei der Geschichte, weiters zu den sehr freundlichen Leuten und natürlich der atemberaubenden und vielseitigen Landschaft.

Ich würde auf jeden Fall wieder mit Bed & Breakfast reisen, denn diese Art der Übernachtung bietet allerlei interessante Gespräche mit den Gastfamilien, sie ist preiswert und dennoch auf einem sehr angenehmen Niveau (Schmutz war überall ein Fremdwort).

Schottland ist sicherlich kein Land in dem man Geld sparen kann. Wäre das Pfund nicht so tief, müsste man es sogar als sehr teuer bezeichnen.

Wir sind primär aus Kostengründen mit Auto und Fähre gereist und ich bin nicht sicher, ob ich das wieder tun würde. Denn erstens verliert man damit wertvolle Tage und andererseits ist die Fähre auch nicht wirklich spannend. Geschweige denn die Fahrt nach Amsterdam.

Ich hoffe ihr hattet Spass mit dieser Berichtsreihe und schliesse den Bericht mit einigen Impressionen ab.

Landschaft

Wick

Dunnet Head U-Boot Station

Küste

See

Fluss

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