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Der tagesanzeiger im “Whisky-Castle”

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Der tagesanzeiger hat Ruedi Käser und seine Whiskys in Elfingen besucht und einen Bericht verfasst.
Herr Käser hat hierbei eine ziemlich klare Meinung bezüglich dem “Affentanz um den Jahrgang”.
In meinen Augen durchaus berechtigte Kritik an dieser Aussage und dem Bericht findet sich im thewhiskyforum.ch.

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Spiritissima 2009

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Am Samstag fand im Sihlcity, Zürich zum zweiten Mal die von Glen Fahrn organisierte Spirituosenmesse “Spiritissima” statt. Im sogenannten “Papiersaal”, im ersten Stock, präsentierten neben Glen Fahrn, verschiedene andere Aussteller wie z.b. Käser, Diageo oder Campari ihre Produkte. 500m2 umfasste die Ausstellung, was weniger ist, als vermuten könnte. Ich persönlich fand die Grösse gerade richtig, nicht zu gross nicht zu klein. Es gab während keiner Zeit ein Gedränge o.ä., auch wenn sich die Halle gegen Ende des Nachmittags doch ganz schön gefüllt hatte. Natürlich konnte man die verschiedenen Produkte auch verkosten, dazu musste man eine Degustationskarte im Wert von 20 CHF, sowie ein Tastingglas für 5 CHF (Depot) kaufen. Sehr schön: Sollte eine Degustationskarte nicht vollständig aufgebraucht sein, kriegte man den Restbetrag zurück. Allgemein ist zu sagen, die Preise waren in meinen Augen sehr fair bemessen. So kostete eine Standardabfüllung eines Whiskies zwischen 1 und 3 CHF pro Probe (1cl). Hochgerechnet auf 4cl, welche oft in Bars angeboten werden, ein toller Preis.

Doch was wurde überhaupt angeboten?
Vor allem Whisky-Freunde kamen auf ihre Kosten, stellte diese Spirituose doch das Hauptangebot dar. Aber auch Rum, Cognac, Wein und (ein wenig) Gin wurden Angeboten (plus weitere Produkte, wie Liköre etc.). Neben Standardabfüllung bot sich Interessierten auch die Chance Raritäten, auch hier vor allem Single Malts, zu verkosten. Die waren dann natürlich etwas teurer als 3 CHF, aber eine tollen Chance Produkte zu testen, die ich mir privat wohl eher nicht anschaffen werde/kann/will. Die Aussteller waren alle sehr freundlich und gaben sich wirklich Mühe, einem die verschiedenen Produkte näher zu bringen oder bein Nachfrage ein Produkt zu empfehlen. Einziger Wermutstropfen, war, dass man die Produkte nicht direkt kaufen und mitnehmen konnte, sondern nur über Glen Fahrn bestellen. Ehrlich gesagt, ein Wermutstropfen der praktisch nicht ins Gewicht fällt, in Anbetracht der ansonsten tollen Messe.
Ich persönlich hoffe, dass auch nächstes Jahr wieder eine “Spiritissma” im ähnlichen, sprich nicht zu grossen Rahmen, stattfindet.

Natürlich möchte ich gerne noch ein paar Produkte erwähnen, die mich persönlich begeistern konnten (die Verkostungsnotizen sind meine subjektiven Empfindungen und die eines Anfängers ;) ):

Lagavulin 21y

Schon die 16 jährige Standardabfüllung finde ich sehr gelungen, also dachte ich, dass ich mal diese etwas ältere Spezialabfüllung verkoste. Zu kaufen gibt es diesen Single Malt soweit ich weiss nur noch selten für ca. 300 -500 CHF pro Flasche. Der 21 jährige ist auf jeden Fall ein toller Single Malt, der weniger torfig und rauchig daherkommt als der 16 jährige. Ich fand die “Mischung” zwischen dem typischen Islay-Charakter und der angenehmen Frucht/Süsse toll. Ein sehr komplexes/vielseitiges Erlebnis.

Nase: Vanille, Caramel, leicht Torf

Gaumen: Torf, geräuchertes Fleisch, Rauch, fruchtige Süsse

Abgang: torfig

St. Etienne XO

Ein 8 Jahre gereifter Agricole Rum aus Martinique. Agricole Rum kannte ich bisher kaum, und wenn nur als Rum zum Mixen (Saint James Royal Ambre). St. Etienne ist für 125 CHF bei Glen Fahrn erhätlich.

Nase: dunkle Schokolade, Holz

Gaumen: dunkle, bittere Schokolade, Holz, frisches Zuckerrohr, würzig, süss

Abgang: würzig

Caol Ila 12y

Wie auch der Lagavulin ein Single Malt der Classic Malt Collection von Diageo. Und auch wieder Lagavulin ein Islay-Whisky, allerdings aus dem Norden der Insel. Da ich dem Islay-Charakter eher zugetan bin, musste ich diese Standardabfüllung natürlich verkosten. Caol Ila 12y ist in meinen Augen einges milder als z.b. Lagavulin oder Laphroaig. Kostenpunkt: ca. 60 CHF bei Glen Fahrn.

Caol Ila 12y Nase: Torf, Rauch

Gaumen: Torf, Rauch (aber eher mild), frische Birnen

weitere Erwähnungen

Käser bot einen interessanten Schokoladengeist an, der an eine bittere, dunkle Schokolade erinnerte. Sicherlich interessant zum mixen.

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