Nachden beiden Destilleriebesichtigungen ging es nach Craigellaiche, um eine Bleibe zu suchen.
Warum Craigellaiche?
Weil da das Highlander Inn liegt, welches uns wärmstens empfohlen wurde. Von Craigellaiche selbst sahen wir nicht viel, aber auch hier findet man eine Destillerie, welche nach dem Dorf benannt ist. Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass es keinen Bankomat gibt
Das Essen im Highlander war ok und die Whisky-Karte wirklich sehr umfangreich.
Nach diesen Tagen in der Speyside machten wir uns auf nach Wick, welches ganz im Nordosten Schottlands liegt. Als gute Touristen mussten wir natürlich einen Abstecher nach Loch Ness machen. Allerdings nur einen kleinen.

Unterwegs, hinauf an der Ostküste entlang bis nach Wick, trifft man auf zahlreiche Destillerien. Darunter auch Glenmorangie oder Dalmore. Wick selbst ist eine hübsche, kleine Hafenstadt, welche wie soviele anderen Dörfer/Städte eine eigene Destillerie besitzt: Old Pulteny, welche beim Bartenders-Lab bereits vorgestellt wurde. Wir besuchten die Destillerie leider nicht, da wir relativ spät am Nachmittag ankamen und am nächsten Tag relativ früh wieder abreisten.


Erwähnenswert ist in Wick das Pub “Alexander Bain”, ein eigentlich relativ unspektakuläres, wenn auch grosses Pub, wären da nicht die Preise und die Whiskyauswahl. Wer auf eine schöne Atmosphäre verzichten kann und für wenig Geld viel Whisky ausprobieren will, ist hier genau richtig.
Am nächsten Tag ging es weiter: Ziel irgendwas an der Nordküste. Doch zuerst besuchten wir den nördlichsten Punkt des schottischen Festlands, Dunnet Head. Der Aussichtspunkt wird von einer Leuchtturmanlage dominiert, welche direkt an die steile Klippe gebaut wurde. Leider schlug das Wetter ab diesem Tag um und Regen war von da an die vorherrschende Wetterlage.

Nach Dunnet Head fuhren wir der gesamten Nordküste entlang, über Thurso, Bettyhill, vorbei an sehr mediterran anmutenden Ständen bis nach Tongue, wo wir uns eigentlich einquartieren wollten. Betonung auf “wollten”, den hier war, trotz Nebensaison, bereits alles besetzt. Also mussten wir wohl oder übel weiterfahren bis nach Durness. Hier eine bleiben finden, gestaltete sich allerdings nicht wirklich einfacher, deshalb mein Tipp: Unterkünfte an der Nordküste im Voraus buchen.

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